Vierter Versuch von Davidson du Pont sitzt

Zum Prix d’Amerique lohnt sich für die Freunde des Galopprennsports auch mal einen Ausflug zu den Trabern.

Schließlich handelt es sich bei dem mit 1.000.000 Euro dotierten Rennen, um die wichtigste Trabfahrprüfung der Welt.

Entschieden wurde die 2700-Meter-Prüfung am Sonntag in Vincennes. Und das siegreiche Team lieferte eine Lehrstunde, an der sich auch die Galopperfreunde ein Vorbild nehmen können.

Denn der von Nicolas Bazire trainierte und gefahrene Davidson du Pont sicherte sich bei seinem vierten Versuch in der Millionen-Prüfung endlich seinen ersten Treffer. Zweimal war er zuletzt an Face Time Bourbon gescheitert, 2019 war er Vierter geworden, doch im Lager des für Albert Rayon trainierten Neunjährigen gab man einfach nicht auf. Und das obwohl die Vorbereitung auf das Vincennes-Highlight alles andere als optimal lief.

Im Dezember startete man die Vorbereitung auf den Prix d’Amerique mit Rang zwölf, bei den folgenden beiden Starts wurde er sogar disqualifiziert. Dennoch war er vor dem Rennen der Zweit-Favorit, was im Wesentlichen aber auch daran lag, dass Titelverteidiger Face Time Bourbon verletzt passen musste.

Dennoch eine tolle Leistung des Pacha du Pont-Sohns, der am Toto 5,1:1 zahlte und die ebenfalls in Frankreich trainierten Galius (Séverine Raimond/Yoann Lebourgeois) und den von seinem Trainer Thierry Duvaldestin gefahrenen Flamme du Goutier auf die Plätze verwies.

 

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