Keine Frage, der Mann des Tages am Mittwoch beim Start des Frühjahrs-Meetings war der Niederländer Adrie de Vries. Wer auf den frischgebackenen Interims-Stalljockey des Asterblüte-Stalles als Meetings-Champion gewettet hat, der kann das Geld fast schon sicher einplanen, denn de Vries gewann gleich vier Rennen.
Zum Auftakt war er im Verkaufsrennen mit dem längsten Außenseiter im Feld, dem von Hans-Jürgen Gröschel vorbereiteten Turgenjew (66:10) erfolgreich.
Eine halbe Stunde später kam er beim ersten Ritt als offizieller Interims-Stalljockey am Quartier von Peter Schiergen auf der Ittlingerin Sovalla (30:10) zum Zuge (Video ansehen).
Sie Nummer drei war dann im 1000 Meter-Sprunt auf Ausgleich II-Niveau mit der von Erika Mäder trainierten Matchday (Foto) fällig, die als 48:10-Chance mit einem Hals-Vorteil gegen Gitana gewann.
Und auch den zweiten Ausgleich II schnappte sich der ‚fliegende Holländer‘, als er sich mit der Stute Foreign Princess (40:10) aus dem Stall von Hans-Jürgen Gröschel gegen Ferdoussi, Sugar Babe und Amanto (totes Rennen auf dem dritten Platz) behauptete. Auch hier war es höllisch eng, Kopf-Kopf-totes Rennen lautete der Richterspruch auf den ersten vier Plätzen. Hans-Jürgen Gröschel führt somit nach dem ersten Renntag mit zwei Siegen das Meetings-Championat bei den Trainern an (Video ansehen).
Im letzten Rennen des Tages blickten allle auf den Iffezheimer Trainer Dragan Ilic, der auf seinem Schützling Cuero de Lute sein Comeback gab. Zum Sieg langte es allerdings nicht, der 58jährige, der vor 20 Jahren seine Karriere als Jockey beendet hatte, wurde Vierter.
Gewonnen wurde das Rennen von Werner Glanz Shirbanu (Tamara Hofer, 29:10), die gegen Saturday und Meadow Dew gewann. Für den Münchener Trainer bedeutete das nach zweiten Plätzen von New Fighter, Dime Dancer und Sepideh den langersehnten ersten Tagestreffer.
Kurios: Der Kölner Besitzer Reiner Witsch hatte sich am Dienstag über den Sieg seines Hürdlers Don Winner in einem 18.000 Euro-Rennen in Straßburg freuen dürfen. Einen Tag später machte es ihm seine Tochter Natascha Grewe nach, als der in ihrem Besitz stehende Gabrial The Prince (75:10) im Ausgleich IV über 2200 Meter unter Koen Clijmans zum Zuge kam.











