Vier Siege von Alexander Pietsch zum Leipziger Halali

Nun war es auch in Leipzig schon soweit und man hat am Samstag zum großen Halali geblasen. Sechs Renntage veranstaltete man in der Saison 2012 auf der schmucken Rennbahn im Scheibenholz. Weil man einen Renntag aus Halle an der Saale übernommen hatte war es in deisem Jahr sogar eine Veranstaltung mehr, als eigentlich geplant war.

Am Samstag waren es noch einmal neun Galopprennen, die für die stets treuen Besucher auf der Karte standen, auch wenn das Wetter an diesem Tag nicht mitspielte. Zwei Handicaps der mittleren Kategorie bildeten das sportliche Herzstück zum Saisonfinale.

Im Preis des Gestüts Röttgen, einem Ausgleich III über 2000 Meter, sollte die Frage beantwort werden, ob es dem von Markus Klug trainierten Turflöwe unter Eugen Frank gelingen würde seine weiße Weste im Scheibenholz zu behalten, außerdem wollte die 27:10-Chance Mystic Lord (Sascha Smrczek/Alexander Pietsch) seinen vierten Sieg in Serie feiern. Die Entscheidung fiel zu Gunsten des Seriensiegers, der diese Aufgabe bei strömendem Regen überlegen löste und Vive Lumiere (Uwe Ostmann/Filip Minarik) auf den zweiten Rang verwies. Dahinter kam Turflöwe auf den dritten Platz.

Dies war bereits der vierte Tagessieg für Alex Pietsch (Foto), der zuvor schon mit mit der von Roland Dzubasz trainierten Seepracht (16:10) ein Dreijährigenrennen (1600 Meter) und mit Shaki (31:10) einen Ausgleich IV über 1850 Meter gewinnen konnte. Dazu gewann er mit Hans-Jürgen Gröschels Quasar (35:10) einen weiteren Ausgleich IV über 3050 Meter. Auch Gröschel gewann zwei Rennen. Der von ihm vorbereitete Platin Storm (41:10) gewann unter Rene Piechulek einen Ausgleich IV über 1300 Meter.

Piechulek gewann zudem den ersten Ausgleich III über die Meile mit Gerald Geislers 95:10-Chance Bachstelze nach packendem Finish gegen Koffi Angel (Hans-Jürgen Gröschel/Wladimir Panov) und Annius (Jutta Pohl/Filip Minarik). Drei Sieger stellte Roland Dzubasz. Neben der erwähnten Seepracht und Shaki durfte sich der Hoppegartener-Coach noch über den Sieg der 23:10-Chance Alluvia (Bayarsaikhan Ganbat) in einem 1850 Meter Ausgleich IV freuen.

Wer die Rennbahn im Scheibenholz an diesem Tag zu früh verließ, der verpasste nicht nur den letzten Leipziger Sieger, sondern der hätte auch binahe den fünften Volltreffer vom starken Alexander Pietsch verpasst, der aber in dem über 2000 Meter führenden Altersgewichtsrennen diesmal mit Faites Vos Jeux (Roland Dzubasz) nur Zweiter wurde. Es siegte hier die 27:10-Chance Nicoletta Ana aus dem Rennstall von Andreas Bolte mit Steuermann Filip Minarik.

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