Es läuft momentan einfach in Frankreich, besonders in der Provinz, für die deutschen Ställe. Das war auch am Mittwochabend, bei der Veranstaltung in Nancy-Brabois so. Die ersten vier der insgesamt acht Rennen gingen an deutsche Quartiere. Den Auftakt machte in einem mit 18.000 Euro dotierten 1950 Meter-Handicap die von Waldemar Hickst trainierte Gylata. Unter Ronan Thomas setzte sich die Sechsjährige als 107:10-Chance sicher mit einer halben Länge Vorsprung durch. Dritte wurde Henk Grewes Pretty Luna.
Sieg Nummer zwei gab es eine halbe Stunde später in einem weiteren 1950 Meter-Ausgleich. In der 15.000 Euro-Prüfung behauptete sich Start-Ziel Mirek Rulecs Rastignac (Eddy Hardouin, 64:10). Eine Länge Vorsprung hatte der sechsjährige Wallach auf der Linie. Auch Rulecs Iffezheimer Kollege Lennart Hammer-Hansen war in Nancy erfolgreich. Die von ihm für das Gestüt Karlshof trainierte Dreijährige Sunday Surprise, die zuletzt Fünfte im swb Derby-Trial in Bremen war, gewann unter Bertrand Flandrin überlegen mit drei Längen Vorsprung ein mit 14.000 Euro dotiertes Verkaufsrennen über 2400 Meter. 41:10 gab es auf den Sieg der Orpen-Tochter, hinter der mit dem aus dem Hefter-Stall kommenden Yagulin, und Wolfgang Gülchers Bluegrass zwei weitere Iffezheimer Pferde die Dreierwette komplettierten.
Den vierten deutschen Sieg gab es dann in einem weiteren Verkaufsrennen (2400 m, 14.000 Euro) für die älteren Pferde. Hier setzte sich der von Hans Albert Blume für den Stall Meerbusch trainierte Wellmond (Tony Piccone) zur Quote von 83:10 mit einer Länge Vorteil gegen Sascha Smrczeks Zaphira durch, hinter der Flora aus dem Stall von Wilfried Kujath den dritten Platz belegte.










