Sieben Gruppe-I-Rennen und vier Gruppe-II-Rennen für englische Vollblüter, sowie zwei Gruppe-I-Rennen für die arabischen Vollblüter. Am kommenden Wochenende wird auf der Pariser Nobelbahn Longchamp bei den beiden Renntagen um den Prix de l’Arc de Triomphe Galopprennsport vom Allerfeinsten geboten.
Und auch wenn über einen möglichen Start von Deutschlands bester Stute Danedream im bedeutendsten Rennen der Welt noch nicht endgültig entschieden ist, werden im Rahmenprogramm einige deutsche Cracks an den Start kommen.
Am Sonntag soll es zum Beispiel der von Jens Hirschberger für Georg Baron von Ullmann stehende Top-Meiler Alianthus im Prix de la Foret, dem Gruppe I-Rennen über 1400 Meter, das mit 300.000 Euro dotiert ist, Toylsome nachmachen, der das Rennen 2007 als Riesenaußenseiter sensationell gewann.
Adrie de Vries wird den Hernando-Sohn reiten, der auf keine Geringere als die Superstute Goldikova, aber auch auf andere, hochkarätige Gegner treffen wird. Ebenfalls am Arc-Tag wird auf Gruppe-I-Parkett die Diana-Zweite Djumama (Foto) an den Start kommen. Die Top-Dreijährige aus dem Kölner Quartier von Andreas Löwe wird den Prix de l’Opera bestreiten, die 2000-Meter-Prüfung für die Stuten, in der sie von Andreas Helfenbein geritten wird.
„Er kennt die Stute, die ja schon speziell ist, deshalb wird er sie in Frankreich reiten“, erklärte der Kölner Coach. Ebenfalls im „l’Opera“ könnte Julie’s Love an den Start kommen, die am Tag zuvor noch auf der Auktion angeboten wird. Nach dem zweiten Platz am Sonntag in Köln tat Trainer Manfred Hofer diese Pläne kund. Der einzige deutsche Starter im Prix du Cadran, dem mit 250.000 Euro dotierten Gruppe-I-Marathon über 4000 Meter, könnte der von Waldemar Hickst trainierte Tres Rock Danon sein.
„Er könnte mein einziger Starter in Longchamp sein“, so sein Trainer am Sonntag am Rande des Renntages in Köln. Im Aufgebot für den Prix de l’Abbaye war am Montag noch Stall Jennys Smooth Operator. Für den Prix Dollar, das mit 130.000 Euro dotierte 1950-Meter-Rennen auf Gruppe-II-Ebene kommen aus deutschen Ställen Torsten Mundrys Durban Thunder und Theo Danon aus dem Stall von Peter Schiergen in Frage. Letzterer zählt aber auch zu den Kandidaten für den Westminster Preis der Deutschen Einheit am Montag in Hoppegarten.
Dagegen wird Durban Thunder unter Terry Hellier auf jeden Fall in dieser Prüfung antreten. „Er wird in Longchamp laufen, ist sehr gut auf dem Posten“, so Torsten Mundry am Montag gegenüber der Sport-Welt. Zu den Gegnern des Gruppe-I-Siegers könnte der von Corine Barande-Barbe trainierte Seriensieger Cirrus des Aigles zählen, der sich in den letzten Monaten gewaltig verbessert hat, mehrere Grupperennen hochüberlegen gewinnen konnte.
Da er im Wallach-Status steht, darf er im Prix de l‘Arc de Triomphe, in dem er gute Chancen haben würde, nicht starten. Insgesamt sind für dieses Rennen aktuell noch 13 Pferde startberechtigt.








