Für die französischen Klassiker und großen Dreijährigenrennen der Saison 2020 stand am Mittwoch der Nennungstermin an. Für den Prix du Jockey Club, Prix de Diane, Poule d’Essai des Poulains und Poule d’Essai des Pouliches, sowie Grand Prix de Paris und Prix Saint-Alary, allesamt Gruppe I-Prüfungen, wurden dabei auch zahlreiche in Deutschland trainierte Pferde, und auch Pferde aus deutschem Besitz, die in Frankreich oder England trainiert werden, eingeschrieben.
Im Aufgebot des Prix du Jockey Club (Französisches Derby) (zum Langzeitmarkt), der am 31. Mai in Chantilly ausgetragen wird, über 2100 Meter führt, und mit 1,5 Millionen Euro dotiert ist, findet man insgesamt 190 Pferde, darunter mit den von Henk Grewe trainierten Wonderful Moon (Stall Wasserfeunde) und Rubaiyat (Darius Racing) sowie dem inzwischen von Andre Fabre trainierten Schlenderhaner Alson auch die drei Top-Zweijährigen der vergangenen Saison. Henk Grewe hat mit Eckhard Saurens Only The Brave noch ein weiteres Pferd für Frankreichs „Blaues Band“ genannt, zudem findet man auf der Nennungsliste mit Near Poet (Waldemar Hickst) ein weiteres Darius Racing-Pferd und mit Mare Australis (Andre Fabre) noch einen weiteren Schlenderhaner. Hinzu kommt noch Stall Turffighters Chagal aus dem Quartier von Andreas Wöhler. Das Gestüt Ammerland hat mit Baltic Gold, der von Andre Fabre vorbereitet wird, und in Partnerschaft mit dem Newsells Park Stud noch den Waldgeist-Halbbruder Waldkönig aus dem Quartier von John Gosden im Rennen. Weitere Kandidaten für den „Jockey Club“ aus deutschem Besitz sind Torsten Rabers The Magic (Carina Fey) und Celestin, der für Simon Springers Ecurie Normandie Pur Sang startet, und im Stall von Fabrice Chappet steht. Andreas Schütz hat Jaber Abdullahs Dawn Intello, bei seinem Debüt überlegener Sieger, im Rennen.
Im Prix de Diane (zum Langzeitmarkt), dem Stuten-Derby, das für den 14. Juni in Chantilly terminiert ist, eine Dotierung von einer Million Euro hat, und ebenfalls über 2100 Meter führt, gab es mit 228 eingeschriebenen Pferden das beste Nennungsergebnis. In Deutschland trainierte Kandidaten für den Stutenklassiker sind die Karlshoferin A Racing Beauty aus dem Stall von Henk Grewe, ihre im Besitz von Eckhard Sauren stehende Trainingsgefährtin Schwesterherz, Pessemona (Miltcho Mintchev/Litex Commerce AD), und Stall NagNags Inge’s Mädel aus dem Quartier von Regine Weißmeier. Weitere Pferde mit deutschem Background sind die inzwischen in Frankreich trainierten Görlsdorferinnen Tickle Me Green (Andre Fabre) und Moon A Lisa (Francis-Henri Graffard), die Ex-Deutsche Emoji (Team Valor/Francis-Henri Graffard), Claudia Post-Schultzkes Miss Vienna (Carina Fey), Gregor Baums Emerald Queen (Henri-Francois Devin), Simon Springers Moasa und die Schlenderhanerin Shenouni aus dem Stall von Andre Fabre.
Im Prix Saint-Alary (24. Mai, Longchamp, 2000 m, 250.000 Euro), für den es 174 Kandidatinnen gibt, ist das Gestüt Karlshof mit der bereits erwähnten A Racing Beauty und der von Andreas Suborics trainierten No Limit Credit doppelt vertreten, auch Moon A Lisa, Tickle Me Green, Shenouni und Moasa haben eine Nennung für dieses Rennen bekommen. Für den Grand Prix de Paris (2400 m, 600.000 Euro), der am französischen Nationalfeiertag (14. Juli) gelaufen wird, findet man unter den 143 genannten Pferden keines aus einem deutschen Rennstall. Mit Baltic Gold, Waldkönig, Mare Australis und dem von Francis-Henri Graffard trainierten Schlenderhaner In Swoop aber weitere Pferde aus deutschem Besitz. zudem hat Andreas Schütz auch für diese Prüfung Dawn Intello eingeschrieben.
Die ersten Klassiker stehen bereits am 10. Mai in Longchamp auf dem Programm. Dabei handelt es sich um die mit 600.000 Euro dotierte Poule d’Essai des Poulains (zum Langzeitmarkt), und die Poule d’Essai des Pouliches (zum Langzeitmarkt), in der es um 500.000 Euro geht. beide Prüfungen führen über die Meile, für beide Rennen gab es deutsche Nennungen. Im Aufgebot der Poule d’Essai des Pouliches findet man Schwesterherz, Moasa, Shenouni und Emoji. Kandidaten für die Poule d’Essai des Poulains sind Alson und Sascha Smrczeks Leeroy Gold, der dem German Racing Club gehört. Zudem kommen für die französischen 2.000 Guineas Andreas Schütz‘ Amour en Poeme (Jaber Abdullah) und der bereits erwähnte Waldkönig in Betracht.












