Es war so etwas wie der Super-Gau an einem ansonsten mehr als gelungenen Tag: Die heiße Favoritin Miramare war im Henkel Preis der Diana einfach nicht zum Einrücken in die Box zu bewegen.
Bitter für das Team und die Wetter der Schlenderhaner Stute, aber bitter auch für den Reiter- und Rennverein, der sage und schreibe 51.000 Euro an Wetteinsätzen zurückzahlen musste.
Leider wurde die Hälfte der Veranstaltung auf dem Grafenberg wegen technischer Probleme nicht in die Wettannahmestellen und Buchmachergeschäfte übertragen, außerdem gab es zu wenige Starter, so dass man mit 347.000 Euro klar unter dem Vorjahresergebnis (422.000 Euro bei einem Rennen mehr) blieb.
Erfreulich die Zahlen aus Hassloch (122.000 Euro) in sieben Rennen, wo man 2006 in acht Prüfungen nur 85.000 Euro erzielt hatte. Sicher wirkten sich hier die TV-Bilder und die Wettchance des Tages positiv aus.
Dagegen stürzte der Umsatz in Magdeburg von 105.000 Euro auf 47.000 Euro völlig ab. Ohne Übertragung und ohne jegliche Informationen über Eventualquoten auf den Monitoren ist das Interesse an solchen Veranstaltungen von außerhalb gering. Man sollte die TV-Regelung (zwei Bahnen an Gruppe I-Tagen) doch noch einmal überdenken.












