Dr. Michael Vesper, Präsident des Direktoriums für Vollblutzucht und Rennen, hat in einem Pressegespräch die Kernaufgaben seiner Amtszeit skizziert.
„Es geht darum, das Ansehen der Rennsports in den Medien, der Öffentlichkeit und in der Politik zu stärken“, so Vesper am Sonntag auf der Hamburger Derbybahn. „Der Rennsport muss wieder zu einem Fernseh- und Mediensport werden.“
Die wirtschaftliche Basis zu stärken und die inneren Strukturen des Verbandes zu verbessern, das seien die weiteren beiden Hauptaufgaben. „Ich schaue auf den Sport ja nicht als jahrzehntelanger Insider, sondern mit einem frischen Blick von außen. „Nach allem was ich bisher gesehen habe verdient es der Rennsport, wieder zu einer Trendsportart zu werden. Dabei wird es vor allem helfen, dass wir nicht nur bestimmte Ausschnitte der Gesellschaft repräsentieren, sondern ein Sport für alle sind.“
Vesper weiter: „Im Vergleich zu vielen anderen Sportarten, vor allem aus dem olympischen Bereich, den ich ja sehr gut kenne, sind Galopprennen ein echter Zuschauersport, das hat kaum eine Sportart abseits des Fußballs und weiterer Mannschaftssportarten wie zum Beispiel Eishockey.“ Viel Zuspruch erhalte er aus seinem persönlichen Umfeld, sagte Vesper. „Jeder aus meinem Bekanntenkreis, der auf einer Rennbahn war, gibt mir ein positives feedback. Ich habe keine negative Stimme gehört. Die Substanz ist da, das merke ich.“
Gearbeitet wird intern auch weiter an der Strukturreform. „Dieses Wort hat man ja bisher quasi wie eine Monstranz vor sich hergetragen. Die bisherigen Ergebnisse sind aber nicht so inhaltsreich wie ich es gehofft hatte.“












