„Vermeille“: Außenseiter vorn – La Parisienne im Pech

Mit dem mit 600.000 Euro dotierten Qatar Prix Vermeille stand am Tag der Arc-Trials am Sonntag in ParisLongchamp eine wichtige Prüfung für dreijährige und ältere Stuten auf dem Programm. Und wie des öfteren in deratigen Stutenrennen ging es am Ende der geforderten 2400 Meter wieder einmal richtig eng zu.

Perfekt eingesetzt hatte Siegreiter Gregory Benoist seine Partnerin Sweet Lady (13,5:1), mit der er das Rennen von der Spitze aus angegangen war und der Lope de Vega-Tochter genau die richtige Körneranzahl übrig gelassen hatte, um sich nach Hause zu kämpfen.

Ein paar Meter weiter wäre es eng geworden für die Stute aus dem Quartier von Francis-Henri Graffard, denn etwas weiter außen schossen in gleichem Maße Lilac Road (19:1, William Haggas) und La Parisienne (Carlos und Yann Lerner) heran, wobei letzte sogar lange auf eine freie Passage warten mussten, sonst vielleicht auch so sogar schon gewonnen hätte, womit der dritte Rang (hinter Lilac Road) natürlich etwas unglücklich war. die Favoritin des Rennens, Aidan O’Briens Tuesday, hatte zwar außen einen feinen Moment, drang aber letztlich nicht so richtig durch, am Ende war sie Vierte.

Ganz nebenbei sorgte die Siegerin für eine kleine Aufwertung einer Form von zwei deutschen Stuten. Hatte sie doch im Mai in Saint-Cloud schon den Prix Corrida (Gr.II) gewonnen. Damals nicht allzu weit hinter ihr: Amazing Grace (3.) und Alaskasonne (4.).

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