Der dritte und wichtigste Tag des Lübzer Pils Ostsee-Meetings in Bad Doberan war eine einzige One Man-Show von Torsten Mundry. Der Stalljockey von Peter Rau gewann vier Rennen, darunter mit dem von Christian von der Recke trainierten Dreijährigen Vega’s Lord auch den Lübzer Pils Ostsee-Preis, das mit 17.500 Euro dotierte Top-Handicap.
Mit der 50:10-Chance kam Mundry gegen den Bahnspezialisten Orlik und die von Hans-Jürgen Gröschel trainierte Gladiole leicht hin, der Favorit Sargentos aus dem Stall von Peter Schiergen musste hingegen schon früh in der Geraden die Segel streichen.
Mundry hatte schon zuvor mit den beiden Brümmerhoferinnen Tyrana und Alte Sage für seinen Chef Peter Rau gepunktet, anschließend noch den Ausgleich III mit Zepter (Trainer Hans-Jürgen Gröschel) auf sein Konto gebracht.
Die Fährhofer Goldene Peitsche von Bad Doberan, das traditionelle Zweijährigenrennen an der Ostsee war trotz der Beteiligung von nur vier Pferden eine ganz spannende Angelegenheit, denn drei der vier Starter kämpften die ganze Gerade herunter, gaben sich nichts geschenkt.
Es siegte schließlich der von Hein Bollow (war auch selbst vor Ort) gezogene, im Besitz von Friederike Leisten stehende Second Set-Sohn Königsalpen aus dem Quartier von Peter Schiergen, der sich gegen Who’re You und La Bonita durchsetzte.
Das bedeutete den ersten Zweijährigensieg für den Asterblüte-Stall, der das Rennen mit Alula bereits 1999 einmal gewinnen konnte.
Im Ausgleich II über kurze 1300 Meter gab es einen Sieg für den Favoriten Santiagio Atitlan aus dem Gestüt Fährhof, der von Eduardo Pedroza geritten wurde.











