Im Premio Coppa d’Oro Di Milano, einem Listenrennen über 3000 Meter, das mit 61.600 Euro dotiert war, lief es für die Deutschen nicht ganz so gut wie in den Oaks. Mit Lamool (A. Stake) und Caudillo (Foto, H. Grewe) waren hier zwei deutsche Pferde am Start. Lamool führte die Partie lange an, musste in der Zielgeraden dann aber zurückstecken, während Dr. Andreas Boltes Caudillo – immerhin früherer St. Leger-Sieger in Italien – immer besser in die Partie kam.
Doch der Lengericher fand in einer entscheidenden Phase des Rennens – etwa 350 Meter vor dem Ziel – den Weg versperrt und der Jockey musste fast ganz neu ansetzen. Innen rauschte er wieder heran, doch Frankenstein (Dario Vargiu) hatte das Rennen bereits in sicheren Tüchern. Caudillo wurde etwas unglücklicher Zweiter und Dritter wurde Nebukadnezar (M. Sanna).
Auch im zweiten Gruppe II-Rennen des Tages gab es eine tolle Ausbeute für Deutschland. Zwar konnte Roland Dzubaszs Top-Stute Vanjura unter Alexander Pietsch den 11:10-Favoriten Worthadd (M. Demuro) nicht gefährden, doch erreichte die vierjährige Areion-Tochter einen starken zweiten Platz im Premio Carlo Vittadini, der mit 154.000 Euro dotiert war und über die Meile führte. Der Sieger war Start-Ziel leicht voraus, Vanjura wurde für Platz zwei noch von Rockhorse (D. Vargui) attackiert, konnte diesen jedoch knapp auf Distanz halten.










