Es war eine schwere Aufgabe, vor der die von Roland Dzubasz trainierte Vanjura am Sonntag in Deauville stand. Im Prix Rothschild, dem Gruppe I-Rennen für die Stuten auf der Geraden Bahn, dotiert mit 300.000 Euro, und über die Distanz von 1600 Metern führend, musste die Areion-Tochter auch gegen die 13fache Gruppe I-Siegerin Goldikova antreten.
Und gegen diese war mal wieder kein Kraut gewachsen. Als 14:10-Favoritin kam die Superstute der Gebrüder Wertheimer unter ihrem ständigen Reiter Olivier Peslier zu ihrem 14. Gruppe I-Sieg.
Vanjura hatte länger in der Nähe des Superpferdes gelegen, doch als es in die Entscheidung ging, war früh abzusehen, dass es für sie nicht reichen würde. Klar geschlagen von den vorderen Pferden kam die Vierjährige unter Alexander Pietsch auf den sechsten Platz im Feld von acht Pferden.
Goldikova dagegen hatte hinter ihrer Pacemakerin Flash Dance gleich auf dem zweiten Platz gelegen. Als das Führpferd ausgespielt hatte, war Goldikova gleich zur Stelle, und es war gleich abzusehen, dass es einen erneuten Sieg, den vierten in Folge im Prix Rothschild für die Ausnahme-Lady geben würde.
Auch wenn Sahpresa noch einmal sehr nahe kam und im Ziel nur mit einem kurzen Hals hinter Goldikova lag, darf man den Erfolg ruhig als sicher bezeichnen. Dritte wurde die Cecil-Stute Timepiece.









