USA-Abenteuer von Potemkin und Red Cardinal

Am Mittwoch machte sich Andreas Wöhler auf den Weg in die Vereinigten Staaten. Dort hat der Betreuer aus Ravensberg am Freitag und Samstag jeweils einen Starter. Am Freitag kommt der Oleander­-Rennen-Sieger Red Cardinal aus dem Besitz von Australian Bloodstock in Belmont Park am Start. Durch seinen Sieg im Hoppegartener Gruppe-Rennen erhielt der Montjeu-Sohn eine automatische Startberechtigung für den zur Gruppe III zählenden und mit 400.000 US-Dollar dotierten Belmont Gold Cup (Zum Langzeitmarkt), einem Steherexamen über 3200 Meter. Stalljockey Eduardo Pedroza wird ebenfalls in die Staaten reisen, um den fünfjährigen Wallach in Belmont Park zu reiten. Start des Rennens ist um 23.46 Uhr unserer Zeit. 

Er trifft u.a. auf den von Willie Mullins trainierten Wicklow Brave, der 2016 das Irish St. Leger gewinnen konnte, der in diesem Jahr aber ausschließlich auf der Hindernisbahn Eindruck machen konnte. Zuletzt gewann der Beat Hollow-Sohn die Punchestown Champion Hurdle der Gruppe I. Wicklow Brave notiert mit Jockey Javier Castellano bei den Buchmachern als Favorit und auch sein Trainingsgefährte Clondaw Warrior (John Velazquez) genießt an den Wettmärkten einiges Vertrauen. Für den deutschen Besitzer und Chairman des Hong Kong-Jockey Clubs, Winfried Engelbrecht-Bresges, startet der Martillo-Sohn Now We Can (Julien Leparoux).

Am Samstag ist dann der Gruppe I-Sieger Potemkin an den Reihe. Ebenfalls in Belmont Park. Der New Approach-Sohn, zuletzt bei seinem Saisondebüt Siebter im Prix Ganay auf Top-Parkett, startet im zur Gruppe I zählenden Woodford Reserve Manhattan Handicap (1.000.000 Dollar) über 2000 Meter (Zum Langzeitmarkt). Der in Besitz von Klaus Allofs und der Stiftung Gestüt Fährhof stehende Potemkin wird wohl nicht unbedingt zum engsten Favoritenkreis zählenden, doch hat der Gruppe I-Sieger hinlänglich bewiesen, dass er solchen Aufgaben gewachsen ist. Potemkin, der in Belmont Park auf neun Gegner treffen wird, wird nicht von Eduardo Pedroza geritten werden, sondern von Joel Rosario. Unter anderem trifft man am Samstag auch auf einen alten Bekannten. Im Starterfeld ist auch der ehemals in Besitz von Klaus Allofs und der Stiftung Gestüt Fährhof stehende Wake Forest zuu finden. Der von Chad Brown trainierte Sir Percy-Sohn war zuletzt Fünfter in den Man O‘War Stakes, ein Gruppe I-Rennen, welches er 2016 sogar gewinnen konnte. Wake Forest wird von Jockey Javier Castellano gesteuert werden.

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