Deutschlands Top-Sprinter Lucky Strike (Foto) wagte am Montag einen Start in Longchamp. Trainer Andreas Trybuhl hatte den Prix de la Porte Maillot ausgesucht, ein Gruppe III-Rennen, das der Wallach bereits vor drei Jahren für sich entscheiden konnte. Unter Adrie de Vries zählte der Achtjährige zum erweiterten Favoritenkreis.
Wie gewohnt hatte Lucky Strike sofort einen Platz in vorderer Linie, sah auch lange wie ein Platzgeldkandidat aus. Während der Sieger Marchand d´Or aus dem Stall von Freddy Head leicht die Prüfung für sich entschied, wurde Lucky Strike auf den letzten Metern für ein besseres Honorar noch überlaufen, endete auf Platz vier. Ridaar und Together schoben sich an ihm vorbei.
Die anderen beiden Gäste aus Deutschland, Marabout Directa (Siebter/Andreas Helfenbein/Andreas Löwe) und Dobatello (Johan Victoire/Werner Baltromei) endeten im geschlagenen Feld.
‚Es hatte viel geregnet, der Boden war sehr weich geworden‘, berichtete Lucky Strikes Trainer Andreas Trybuhl. ‚Dafür ist Lucky Strike nicht schlecht gelaufen.‘
Doch es kam noch schlimmer: Wegen Behinderung wurde Lucky Strike auf Platz sechs zurückgestuft hinter die in totem Rennen eingekommenen Helios Quercus und Biniou, die den geteilten vierten Rang zugesprochen bekamen. Die Dramatik des Einlaufs zeigt sich auch im Richterspruch: Drei Längen – kurzer Kopf – Kopf – Hals.
‚Im Schlussbogen kam es zu einer Kettenreaktion. Adrie de Vries, Andreas Helfenbein und der Siegreiter Davy Bonilla wurden alle für vier Tage gesperrt‘, erläutert Andreas Trybuhl.









