Dass der Rennsport in Mülheim lebt, davon konnte man sich zur Saisonpremiere Anfang April überzeugen, als der altehrwürdige Raffelberg aus allen Nähten platzte. Auch am Samstag sollten bei entsprechender Witterung wieder tausende Besucher auf den Mülheimer Rennplatz strömen, wenn schon ab 12.05 Uhr sieben Prüfungen (die ersten vier sind PMU-Rennen) auf der Karte stehen (Zum Tagesmarkt).
Besonderes Augenmerk liegt dabei auch an diesem Tag auf den Dreijährigen. Im sechsten Rennen sollte der von Andreas Wöhler für Jaber Abdullah trainierte Royal Shaheen (Eduardo Pedroza) die Favoritenrolle übernehmen (Zum Rennen). Lange galt der Myboycharlie-Sohn, der eine Nennung für das Mehl-Mülhens-Rennen besitzt, als möglicher Starter für das Dr. Busch-Memorial (Zum Langzeitmarkt), doch nun geht man mit ihm den „kleineren“ Weg und trifft in der Meilen-Prüfung unter anderem auf Andreas Löwes Baroncello (Andreas Helfenbein). Auch der Medecis-Sohn könnte im Mehl-Mülhens-Rennen an den Start kommen (Zum Langzeitmarkt).
Sir Alex Ferguson ist den meisten Menschen als langjährige Trainer-Ikone des britischen Premier League-Clubs Manchester United bekannt, doch das Herz des gebürtigen Schotten schlägt auch für die Vollblüter. Zwei Pferde besitzt er in Deutschland gemeinsam mit der Stiftung Gestüt Fährhof. In Mülheim kommt der von Peter Schiergen trainierte Equiano-Sohn Sequel an den Start (Zum Rennen). Unter Andrasch Starke gibt der Ferguson-Galopper in einer Dreijährigen-Konkurrenz über 1300 Meter sein Debüt. Ob Sir Alex Ferguson nach Mülheim kommt, belibt abzuwarten. Ein längerer Deutschland Aufenthalt könnte sich aber lohnen, denn schon am Dienstag startet in Köln der in seinem Mitbesitz stehende Topography aus dem Rennstall von Andreas Wöhler.
Das wertvollste Handicap der Mülheimer Samstags-Karte ist ein Ausgleich III über 1400 Meter. Zehn Pferde kommen an den Ablauf. 15.000 Euro (inkl. Jackpot von 5.397,50 Euro) werden in der „Wettchance des Tages“ in der Viererwette garantiert ausgezahlt (Zum Rennen).













