Welch überlegene Ware der Top-Youngster Dabirsim (Foto) bei den europäischen Zweijährigen ist, demonstrierte der Hengst aus dem Besitz von Buchmacher Simon Springer im Grand Criterium in Paris-Longchamp. Auch den zweiten Start auf Gruppe I-Ebene münzte Weltklassejockey Lanfranco Dettori auf dem Hat Trick-Sohn in einen überlegenen Erfolg um.
Der in Italien geborene, vermeintlich weltbeste Jockey stellte dabei seinen Partner vor keine so leichte Aufgabe. Denn Dettori kam vom letzten Platz, der italienische Gast Salure (D.Vargiu) hatte das Gruppe I-Rennen um 350.000 Euro vom Fleck weg schnell gemacht.
Salure hatte im Pariser Schlussbogen etwas Probleme, setzte dennoch auch lange in der Zielgeraden den ultraschnellen Takt. Doch die Gegner flogen auf den letzten 200 Metern der 1400 Meter-Prüfung heran und schließlich auch noch vorbei. Dabei war das Vertrauen, das Lanfranco Dettori in seinen Partner Dabirsim hatte und immer innen blieb, enorm.
Gegner für Gegner sammelte Dabirsim ein, flog an allen vorbei und kam zu einem ganz ganz lockeren Speedsieg. Der Speed war atemberaubend. Die Wetter hatten den ungeschlagenen Hengst aus dem Quartier von Christophe Ferland auf 15:10 heruntergewettet und behielten Recht. Denn locker, leicht und flockig fertigte Dabirsim seine Gegner auch beim fünften Start ab. Derzeit scheint über 1400 Meter kein Europäer dem Springer-Crack gewachsen.
Die französischen Rennsport-Journalisten überschlugen sich nach dem imposanten Treffer mit Komplimenten für Dabirsim. Und das zu recht. „Ein wahrer Champion“, urteilte Frankie Dettori noch vom Pferd, er war völlig außer Atem. „Wahnsinn wie schnell er ist!“, fügte Dettori noch an. Für Frankie Dettori war es der 500. Gruppe-Erfolg in seiner Laufbahn.
Olivier Peslier steuerte Sofast im Siebenerfeld noch auf den zweiten Platz ganz knapp vor dem lange Ton angebenden Salure. Doch der Champion der Zweijährigen 2011 ist in Dabirsim (zwei Gruppe I-Siege, insgesamt nun drei Gruppesiege bei fünf Auftritten, noch immer unbezwungen) gefunden.
‚Die Engländer wollten, dass wir zu ihnen kommen, doch wir sind hier geblieben, hatten praktisch vor der Haustür die besten Konditionen. Aber im kommenden Jahr werden wir nach England reisen und dort eine neue Herausforderung suchen‘, so Simon Springer.
Ein großes Kompliment und herzliche Glückwünsche an das Team von Simon Springer auf diesem Wege vom gesamten GaloppOnline.de-Team!











