Ungew?hnliche Route: Von Cheltenham nach Mannheim

Beim Auftakt der Saison im Südwesten am Sonntag in Mannheim sollte der Besuch nichts zu wünschen übrig lassen. Dass das vierbeinige Potenzial absolut ausreicht, zeigt die Besetzung der Rennen: Keiner musste zittern, dass möglicherweise zu wenige Pferde antreten würden.

Auch das Jagdrennen, erste von insgesamt nur 68 ausgeschriebenen Hindernisrennen in Deutschland im Jahre 2006, hat eine vorzeigbare Besetzung bekommen. Mit 6500 Euro ist dieser Richard Grimminger-Preis auch das finanzielle Highlight des Tages, und Otto Werner Seilers Stall Steintor tritt gleich mit einer Doppelspitze an, schließlich gilt es in dieser Saison das Besitzerchampionat zu verteidigen.

Die erste Waffe wird wohl der Halbblüter Schattenmann (Vaclav Moravec) sein, zwar schon neun Jahre alt, doch nach drei Treffern über Hürden im vergangenen Jahr könnte insbesondere über Jagdsprünge noch Luft nach oben sein. Doch ob es gegen Fiepes Shuffle (Foto, Raoul Dygas) reichen wird, ist doch mehr als fraglich.

Zuletzt in Cheltenham war seine Uhr an der Spitze zwar schon nach der Hälfte der Distanz abgelaufen, doch die Leistung zuvor, wo er in Führung liegend am letzten Sprung zu Fall kam, sollte an jeder Ecke ausreichen.

Auf der Flachen ist der Preis der Karlsruher Lebensversicherung, ein Handicap über 1900 Meter, die wichtigste Konkurrenz. Mehrere Teilnehmer können Kondition von der Sandbahn vorweisen. Dazu zählt auch die von Andreas Trybuhl aufgebotene Basimah (Sandor Nemerth) im Besitz von Ex-Fußball-Profi Markus Münch.

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