Bei strahlendem Sonnenschein und sehr angenehmen Temperaturen war das Auktionsgelände am Freitag in Iffezheim bei der BBAG-Frühjahrs-Auktion bestens gefüllt, wie auch das Interesse bei der morgendlichen Breeze up der Zweijährigen sich sehen lassen konnte (auch das Frühstück in der Benazet-Tribüne wurde bestens angenommen).
Natürlich stieß die sehr gute Dreijährige Taita auf große Resonanz. Die von Hans-Jürgen Gröschel u.a. zum zweiten Rang im letztjährigen Kronimus-Rennen geführte Big Shuffle-Tochter (Katalog-Nummer 47) aus der Zucht von Dr. Christoph Burmester brachte 70.000 Euro.
Nach einem langen Bieteduell zwischen Helmut von Finck und BBA Germany-Chef Dirk Eisele, bekam Eisele den Zuschlag Blandford Bloodstock in England sicherte sich die Lady.
Ebenfalls 70.000 Euro erzielte ein noch namenloser Hengst (Katalog-Nummer 147) des mehrfachen US-Grade I-Siegers Lemon Drop Kid aus dem Bansha House. Die Mutter des Zweijährigen kam ebenfalls zu Gruppe-Ehren. Ohnehin wimmelt es in dieser Familie nur so an Black Type-Pferden. Die Agentur Agrolipt war der Käufer.
Bei der BBAG durfte man mit dem Ergebnis sehr zufrieden sein. 116 Pferde (Vorjahr: 112) kamen in den Ring, 80 (89) wurden verkauft. Der Umsatz stieg von 1.166.700 Euro auf 1.273.200 Euro. Erfreulich auch das Plus beim Median von 12.660 Euro auf 15.410 Euro und beim Durchschnittspreis von 13.108 Euro auf nunmehr 15.915 Euro.
Am besten verkauften sich die Big Shuffle-Nachkommen (117.000 Euro), bei den Verkäufern waren die Bansha House Stables aus Irland mit 330.500 Euro bei neun Pferden auf der Pole-Position.
Bei den Käufern war die BBA Germany von Dirk Eisele die Nummer eins mit vier Pferden und 145.000 Euro.
Interessant: Mit einem Kaufpreis von 646.900 Euro (41 Pferde) blieben viele Pferde im Lande. Nach England wurden Pferde für 159.000 Euro und nach Italien für 121.500 Euro veräußert. Sogar nach Dubai und in den Iran (vier Pferde) gingen BBAG-Offerten.
Geschäftsführerin Verena Gang (Foto), die dieses Amt nur noch bis zum Jahresende inne hat, dann nach Italien zurückkehren möchte, nach Ende der Versteigerung um 18.50 Uhr exklusiv gegenüber GaloppOnline.de: ‚Wir haben in elf Länder Pferde verkauft. Der Schnitt ist stark gestiegen, es gab ein Umsatzplus. Wir sind hochzufrieden. Die Pferde waren bei der Breeze up sehr gut vorbereitet. Das zeigt, wie professionell die Leute diese Auktion angehen. Für uns war die Frühjahrs-Auktion ein sehr guter Erfolg.‘












