Herzschlag-Finale im mit 155.000 Euro dotierten Großen Dallmayr-Preis (Gruppe I) über 2000 Meter, den sich nach einem absoluten Glanzritt und Finish von Filip Minarik Stall Ullmanns Guiliani aus dem Stall von Jean-Pierre Carvalho gegen den einzigen Dreijährigen im Feld, Waldemar Hicksts Ajalo und die Görlsdorferin Wunder aus dem Stall von Markus Klug, die nach einem beherzten Rennen von der Spitze aus auf der Linie von Ajalo mit kurzem Kopf auf den dritten Platz verwiesen wurde, holte.
An der Startstelle der 2000 Meter-Marke hatte es zunächst einigen Trouble gegeben, weil der nachgenannte englische Gast Air Pilot aus dem Quartier von Ralph Beckett in der Maschine stieg und sich dabei so unglücklich im Gestänge der Maschine verhedderte, dass er, nachdem er wieder auf den Beinen war, zurückgezogen werden musste. Im Verlauf der Veranstaltung wurde bekannt gegeben, dass der böse aussehende Unfall für Air Pilot, abgesehen von ein paar Schrammen, glimpflich ausgegangen war.
Wunder machte, wie erwähnt, vom Fleck eine zügige Pace, gefolgt von der zweiten Stute im Feld, Daytona Bay, dem Vorjahressieger Lucky Lion und Guiliani sowie Magic Artist. In der Geraden war an der 400 Meter-Marke Daytona Bay die erste Angreiferin, aber ihr Versuch Wunder zu passieren verpuffte sehr schnell. Dagegen traten jetzt Lucky Lion an der Außenseite und Guiliani weiter innen auf den Plan, doch Wunder wehrte sich bis zur Linie tapfer. Filip Minarik hatte Guiliani aber die größten Reserven bewahrt und am Pfosten eine sicheren Vorteil von einer knappen Länge heraus geholt. Dahinter stellte Ajalo, der von weit hinten mit viel Speed angerauscht kam, Wunder auf der Linie. Diese wiederum hielt einen knappen Vorteil vor Lucky Lion, der als Vierter keineswegs enttäuschte und vor dem Lokalmatador Magic Artist das Ziel passierte (Zum Video).
Der Sieger gewann mit dem Großen Dallmayr-Preis überhaupt erst sein erstes Grupperennen und das direkt auf höchstem Grand Prix-Level. Er zahlte 65:10 am Toto.











