Überraschung in Krefeld: Kronprinz Stadtwald-König

Mit einer Überraschung ende am Sonntag im Krefelder Stadtwald das Hauptrennen. Denn im Rennen um den Preis der SWK Stadtwerke Krefeld – Dr. Busch-Memorial, dem zweiten Grupperennen für den Derbyjahrgang in der Saison 2018, siegte der zweitlängste Außenseiter. Und das war der von Peter Schiergen für Abdulmagyd Alyousfi trainierte Kronprinz.

Der Lord of England, der unter Filip Minarik als 94:10-Chance auf die 1700 Meter lange Reise ging, setzte sich nach längerem Kampf am Ende sicher mit eineinviertel Längen Vorsprung gegen den zweiten Favoriten, den von Markus Klug vorbereiteten Windstoß-Halbbruder Weltstar (Adrie de Vries), durch. Rang drei ging an den Höny-Hofer All for Arthur, für den das Zielfoto einen knappen Vorteil gegenüber Ninario auswies.

Eine etwas rätselhafte, und enttäuschende Vorstellung gab der 24:10-Favorit Wild Max, denn der Wöhler-Schützling, der unter Eduardo Pedroza lange am Ende des Feldes gelegen hatte, kam nur auf den sechsten Platz im Feld von sieben Pferden.

Kronprinz, der im vergangenen Jahr das Düsseldorfer Auktionsrennen gewonnen hatte, und im Münchener Auktionsrennen Platz drei belegte, hat keine Derby-Nennung, und auch keine Nennung für andere Grupperennen. Er ist aber für zahlreiche Auktionsrennen genannt. Auf der Auktion in Baden-Baden hatte der Hengst einst 16.000 Euro gekostet, nun hat er bereits eine Gewinnsumme von 63.000 Euro.

In die German 2.000 Guineas wird auf jeden Fall der Drittplatzierte Alll for Athur. Das erklärte sein Trainer Jean-Pierre Carvalho nach dem Rennen.

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