Das Bremer Maidenrennen für die dreijährigen Steher an Ostern war in der Vergangenheit oft das Sprungbrett zu einer großen Karriere. Die späteren Derbysieger Belenus, Wiener Walzer und Adlerflug starteten in dieser Prüfung.
Am Samstag trafen sich neun Pferde, von denen sechs noch eine Derbynennung besitzen, in dem 2200 Meter-Rennen. Der Sieg ging allerdings an keinen aus diesem Sextett. Zwar sah es lange danach aus, als könne der zweite Favorit, Jean-Pierre Carvalhos Sir Filip, gewinnen, doch wurde der Ito-Sohn, der sich am Start lange bitten ließ, auf den letzten Metern noch von dem stark endenden Adlerflug-Sohn Waldadler aus dem Stall von Pavel Vovcenko abgefangen.
Der vom Gestüt Sommerberg gezogene Hengst aus dem Besitz des Stalles Kalifornia drehte unter Jozef Bojko zum Schluss riesig auf, und kam kurz vor dem Ziel noch knapp an Sir Filip vorbei, auf der Linie hatte er einen Hals Vorteil. Dritter wurde mit Donner Earl ein weiterer Außenseiter, während der Favorit Shaikan nur den vierten Platz belegte. „Die Vorstellung beim Debüt war schon sehr gut und er hat sich sehr gut weiterentwickelt“, so Siegreiter Jozef Bojko nach dem Rennen.
„Wir sind hier in das Rennen reingegangen, weil es zuhause war. Ich habe erst gedacht, das Rennen ist zu schwer, aber er ist vielleicht besser als ich dachte“, so Pavel Vovcenko über den Sieger, der als 22,5:1-Außenseiter gewann, und Nennungen für viele Auktionsrennen besitzt.











