?berraschende Niederlage f?r Mike de Kocks Asiatic Boy

Damit hatten nur die wenigsten gerechnet! Eigentlich schien Mike de Kocks Dubai World Cup-Hoffnung Asiatic Boy im Burj Nahaar, dem Gruppe III-Meilenrennen auf der Sandbahn (200.000 Dollar) in Nad Al Sheba unschlagbar zu sein. Doch es kam ganz anders. Der Vierjährige kam unter Johnny Murtagh nur auf den dritten Platz, wurde deutlich distanziert.

Damit musste der haushohe Favorit seine erste Niederlage in Dubai hinnehmen. Auf den ersten beiden Plätzen waren Schützlinge von Trainer Saeed Bin Suroor (Foto) zu finden, wobei jedoch nicht der hochgehandelte Blackat Blackitten gewann, sondern der von Kerrin McEvoy gerittene 170:10-Außenseiter Elusive Warning. Nach dieser Niederlage wird Asiatic Boys Kurs für den Dubai World Cup sicher steigen, denn die Leistung des Hengstes war wirklich nicht berauschend.

Die Mahab al Shimaal Stakes, eine Gruppe III-Prüfung für die Sprinter über 1200 Meter der Sandbahn (200.000 Dollar) ging ebenfalls in den Stall von Saeed Bin Suroor. Und auch hier sorgte nicht die erste Waffe Afrashad (Frankie Dettori) für den Sieg, sondern der ebenfalls von Kerrin McEvoy gerittene Diabolical (70:10), der völlig überlegen gewann und Star Crowned und New Freedom auf die Plätze zwei und drei verwies.

Der dritte Godolphin-Sieg war dann im Hauptrennen des ‚Super Thursdays‘, dem dritten Lauf zur Al Maktoum Challenge (Gr.II, 2000 m, 300.000 Dollar, Sand) fällig, als sich der Ex-9,7-Millionen-Dollar-Jährling Jalil unter Frankie Dettori endgültig als neuer Superstar auf der Sandbahn entpuppte.

Mitte der Zielgeraden hatte der Vierjährige den von Mike de Kock trainierten Favoriten Lucky Find sicher im Griff und löste sich von diesem. Noch vor Lucky Find kam sogar der von Pascal Bary trainierte Gloria de Campeao über die Linie.

Jalil, ein Storm Cat-Sohn, der für eine Quote von 32:10 siegte, dürfte damit ein ganz heißer Kandidat für den Dubai World Cup sein, denn was er bei seinen drei Starts beim bisherigen Dubai Racing Carnival zeigte, war wirklich vom Feinsten. Der Ex-Wöhler-Schützling Igor Protti belegte in diesem Rennen ohne Chance auf mehr Platz sechs.

‚Endlich hat es wieder mal geklappt. Auf diesen Sieg habe ich den ganzen Abend warten müssen. Es ist gut möglich, dass wir Jalil nun im World Cup sehen. Aber das muss der Boss, Sheikh Mohammed, entscheiden‘, so Frankie Dettori gegenüber GaloppOnline.de nach dem Rennen.

Das letzte Grupperennen des Abends, das über 1777 Meter der Grasbahn führende Jebel Hatta (Gr.II, 250.000 Dollar) gewann der vom Iren Charles O’Brien trainierte Lord Admiral, der somit bereits sein zweites Grupperennen während des diesjährigen Dubai Racing Carnivals gewann.

Mick Kinane wartete mit der 100:10-Chance lange, sein Speed stach gegen Jay Peg und den Riesenaußenseiter Traffic Guard. Der Ex-Deutsche Alpacco kam bei seinem ersten Start für neue Farben nur im geschlagenen Feld über die Linie.

Im Al Bastakiya, dem Listenrennen für die Dreijährigen über 1800 Meter der Sandbahn (150.000 Dollar) war Südafrikas Startrainer Mike de Kock wie zuletzt in den UAE 2.000 Guineas eins-zwei. Dabei gelang dem von Kevin Shea gerittenen Hengst Royal Vintage (23:10) die Revanche an seinem jüngsten Bezwinger Honour Devil, der als Favorit ins Rennen gegangen war. Honour Devil wirkte diesmal sehr schwerfällig, kam auf den letzten Metern aber immer näher an Royal Vintage heran.

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