Die bei drei Starts ungeschlagene Gruppesiegerin Rainbow Royal aus dem Stall von Andreas Wöhler, und dem Besitz von Jaber Abdullah stand am Sonntag in Düsseldorf im Hauptrennen des Tages, dem Henkel-Stutenpreis, zu einer Eventualquote von 19:10 in klarer Favoritenrolle. Zumal ihr Jockey Jozef Bojko zuvor bereits alle vier Rennen, in denen er in den Sattel gestiegen war, gewonnen hatte.
Doch in dem über 1600 Meter führenden, mit 25.000 Euro dotierten Listenrennen für die dreijährigen Stuten, das ein Trial für die German 1.000 Guineas war, hatte die Paco Boy-Tochter keine echte Siegchance, kam nur als Siebte im Feld von acht Pferden (Djumay und de Charlie waren am Morgen abgemeldet worden) über die Linie. Der Sieg ging an die als dritte Favoritin zur Quote von 48:10 ins Rennen gegangene Röttgenerin Attica (Zum Video).
Die Tai Chi-Tochter aus dem Quartier von Championtrainer Markus Klug war dabei nach einem Rennen aus der Reserve unter Stalljockey Adrie de Vries überlegene Ware, und siegte mit einem Vorsprung von vierdreiviertel Längen gegen die Ittlingerin Sunny Belle, hinter der die lange führende Karlshoferin Alwina als Dritte über die Linie kam. Das bedeutete den ersten Listentreffer für ihren Vater, dem im Gestüt Ohlerweiherhof deckenden High Chaparral-Sohn Tai Chi.
Nun soll die Siegerin, die bereits ihren Maidentreffer in Düsseldorf gelandet hatte, direkt in den Stutenklassiker auf dem Grafenberg gehen. „Vielleicht war der Boden heute schon zu fest für sie“, versuchte Jozef Bojko eine Erklärung für das Abschneiden der Favoritin Rainbow Royal zu finden.











