Die Geschichte der UAE Oaks ist noch nicht alt. Erst sieben Auflagen dieser über 1800 Meter auf der Dirt-Bahn führenden Stuten-Prüfung sind ausgetragen worden, von denen allein fünf von Pferden aus dem Stall von Trainer Saeed bin Suroor gewonnen wurden.
Nachdem sich seine Schützlinge Fiesta Lady und Cocoa Beach in vorbereitenden Rennen schon zwei Mal getroffen hatten und es in diesem Privat-Duell 1:1 stand, galten die beiden natürlich als Favoriten für das 250.000-US-Dollar-Rennen.
Es sollte zu einem Alleingang der von Ted Durcan gerittenen Cocoa Beach werden, die nach einem Rennen aus dem Vordertreffen und fast aufreizend lässiger Reitweise von Durcan erst an der 400-Meter-Marke so richtig spannend wurde, als die in Chile Stute, die für Prinzessin Hayan von Jordanien startet, eingesetzt wurde.
In wenigen Galoppsprüngen sorgte sie für klare, so klare Verhältnisse, dass sich Ted Durcan bereits vor der Ziellinie nach etwaiger Konkurrenz umschauen konnte. Doch von dort kam nichts mehr, zu überlegen war die Doneraile Court-Tochter, die bei ihrem siebten Start den sechsten Treffer landete.
Vom deutlich distanzierten Rest hielt sich Love of Dubai als Zweite vor Love Dancing, einer weiteren Suroor-Stute, und Patio noch am besten, während die hoch gehandelte Fiesta Lady unter Frankie Dettori in der Endphase nichts mehr zu bestellen hatte.
Ausgesprochen erfolgreich während des Meetings agiert Mutamarres, der in der ersten Abteilung des Al Quoz-Sprints (1200 Meter) Start-Ziel unter Richard Hills gewann und damit seinen dritten Treffer landete. Wayne Smith hieß der Siegreiter des in der zweiten Abteilung dieses Listenrennens für die Sprinter siegreichen Instant Recall, der wie Mutamarres Dubai-Interessen vertritt.
Nach einem harten Finish behielt er knapp die Oberhand gegen den aus deutscher Zucht stammenden dänischen Gast Calrissian, Dritter im schwedischen und norwegischen Derby, der die Saison 2007 als Zweiter zum überlegenen Alaska River im Kölner UBS Sprint-Preis abgeschlossen und vor einer Woche in Nad Al Sheba bereits Platz vier erreicht hatte, nachdem er von Dirt auf Gras gewechselt war.
Erstaunlich der Formanstieg, den der im Besitz des Bayern Syndikats um Rupert Plersch stehende Alpacco seit dem Wechsel zu Trainer Herman Brown erfahren hat. Wie vor einer Woche, als er als Riesenaußenseiter einen Treffer nur ganz knapp verpasst hatte, lieferte er auch sieben Tage später eine Klasseleistung ab, die mit Platz zwei hinter dem von Frankie Dettori gerittenen With Interest (Trainer Saeed bin Suroor-Godolphin) belohnt wurde.
Nach Siegern aus Orient und den USA war in der ersten Abteilung der Zabeel Mile, in der es auf Gras um 200.000 Dollar ging, mit dem vom Briten Alan Jarvis trainierten Wise Dennis endlich einmal ein in Europa vorbereitetes Pferd an der Reihe.
Mit dem mehrfachen UAE-Champion Ted Durcan im Sattel musste der noch vor einer Woche erfolgreiche Polar Falcon-Sohn hart kämpfen, um dem scheinbar Start-Ziel siegenden Dijeer auf den letzten Metern noch einen Strich durch die Rechnung zu machen. Für den favorisierten Divine Jury (Trainer Mike de Kock) blieb da nur Platz drei.
Aller guten Dinge drei wurde das letzte Rennen für Saeed bin Suroor, denn der schon vor drei Wochen erfolgreiche Third Set (zweiter Sieg für Frankie Dettori) sorgte für den dritten Treffer des Trainers.
In der Maserati Trophy über 2400 Meter gab es den verdienten Erfolg von Herman Browns Hard Top (Foto), der dem Bayern Syndikat um Rupert Plersch gehört, gegen die Suroor-Kandidaten Doubnov und New Guinea.











