Nach dem bitteren Aus des heißen 2000 Guineas-Favoriten Teofilo hofft der Stall von Jim Bolger nun auf Finsceal Beo. Die Stute ist nach wie vor das gemeinte Pferd für die 1000 Guineas. Finsceal Beo, Gruppe I-Siegerin und einst ein 340.000 Euro-Jährling, soll bestens auf dem Posten sein und das Teofilo-Aus am Sonntag nun zumindest etwas kompensieren.
Wenn sich in Newmarket die Boxen öffnen, wird auch ein Deutscher ganz besonders die Daumen drücken: Freddie Tylicki. Sein Vater Andrzej war einer der ganz großen Jockeys des deutschen Galopprennsports. Gemeinsam mit dem 31-fachen Championtrainer Heinz Jentzsch bildete er über viele Jahre hinweg ein erfolgreiches Gespann, gewann zahlreiche Top-Events.
Junior Freddie wollte immer in die Fußstapfen seines Vaters treten. In Irland machte er seine Lehre bei Welt-Trainer Dermont Weld, wechselte danach an den Stall von Jim Bolger. Und dort ritt er kein geringeres Pferd als Finsceal Beo (Foto bei ihrem Gruppe I-Sieg in Longchamp) ein.
„Ja, es stimmt, ich habe die Stute eingeritten“, berichtet Tylicki junior stolz gegenüber GaloppOnline.de. „Der Junge ist ein ausgezeichneter Reiter, hat viel Talent“, heißt es aus dem irischen Bolger-Stall über Tylicki.











