Das erste Skikjöring des diesjährigen White Turf-Meetings war aus diversen Gründen ganz speziell.
Zum einen, da Franco Moro an diesem Sonntag seine 100. Fahrt an den Leinen absolviert hätte, zum anderen, da auch dieses Rennen heuer über 800 Meter anstatt der sonst üblichen 2700 Meter gefahren wurde. Und noch etwas war anders an diesem Tag, der stark von der nicht optimalen Witterung geprägt war. Im Sattel saßen Reiter. Aus einem Skikjöring-Duo wurde also ein Trio. Auch deshalb wurde das Rennen letztlich nicht als offizielles Skikjöring entschieden und so wird es Moro verkraften, dass er mit Christian von der Reckes Praetorius „nur“ Dritter wurde. Seine 100. Fahrt soll dann am kommenden Sonntag nachgeholten werden.
Dennoch gab es natürlich auch einen Sieger und der kam aus Deutschland. Peter Schiergens Turandot gewann mit Schwiegertochter Valeria Schiergen an den Zügeln und Sohn Dennis im Sattel nach einem Rennen aus dem Vordertreffen gegen Sociopath und den erwähnten Praetorius, der Sibylle Vogt im Sattel hatte. Die vierjährige Nutan-Tochter gab am Sonntag, genau wie Praetorius, ihr Debüt vor den Skiern. Gezogen wurde sie von Jürgen und Ursula Imm. Sie steht im Besitz der Murezzan Racing Stables.













