Die „Wettervorhersagen“ waren eindeutig. Ein „Hurrikan“ war am Sonntag in Saint-Cloud prognostiziert. Terminiert war er für kurz nach 16:25 Uhr. Doch es blieb bei einer Warnung, um in der meteorologischen Sprache zu bleiben. Denn Hurricane Run, von dem hier die Rede ist, war diesmal nicht so stark, wie allgemein erwartet.
Sensationell erlitt der Arc-Sieger im Grand Prix de Saint-Cloud, einem mit 400.000 Euro dotierten Gruppe I-Rennen über 2400 Meter, eine Niederlage, seine erste seit dem Prix du Jockey-Club 2005. Ausgerechnet von der Klassestute Pride, die zwar schon auf den verschiedensten Bahnen und Ländern Top-Formen abgeliefert hatte, bislang aber stets an einem Gruppe I-Treffer knapp vorbeigeschrammt war, wurde er bezwungen.
Kieren Fallon (Foto) hatte für die Niederlage von Hurricane Run keine Erklärung: „Er war heute nicht das Pferd, das ich kenne. Ich verstehe das nicht.“ Besitzer Michael Tabor sprach von einer „Überraschung“.
Dennoch ändere das nichts an dem Plan, in die King George zu gehen. Unverändert gilt Hurricane Run auch als Favorit für den Arc, wird bei der Wettbörse betfair bei 45:10 gehandelt.











