Triumph Hurdle-Sieger aus Auenqueller Stute

Tag vier und damit Finaltag in Cheltenham. Los ging es gleich mit einer Top-Prüfung, als um 14.30 Uhr unserer Zeit das zur Gruppe I zählende Triumph Hurdle (125.000 Pfund) über 3382 Meter entschieden wurde (zum Video).

Und einmal mehr waren am Ende die bordeauxroten Farben des Gigginstown House Stud vorne. Dieses Mal war es der Schimmel Farclas, der unter Jack Kennedy als 100:10-Außenseiter seinen ersten Gruppe I-Sieg unter Dach und Fach brachte. Der Schützling von Trainer Gordon Elliott ist ein Sohn der vom Gestüt Auenquelle gezogenen Floriana. Die listenplatzierte Seattle Dancer-Tochter wurde 2013 nach Frankreich ausgeführt. Der Vater von Farclas, der von Remy Gier, Hans-Ueli Fruh und Edy Enz gezogen wurde, ist der bis 2017 im Gestüt Etzean aufgestellte Deckhengst Jukebox Jury, der seit 2018 in Victor Conollys Burgage Stud deckt.

Am Freitag sah man Farclas stets im Mitteltreffen, doch mit Erreichen der langen Zielgeraden wurde er immer zwingender und verwies die beiden von Willie Mullins trainierten Mr Adjudicator und Sayo auf die Plätze. Mit drei Iren auf den ersten drei Plätzen setzte sich somit auch die Dominanz der „grünen Insel“ in Cheltenham fort. Keine Rolle spielte im Endkampf die 22:10-Favoritin Apple’s Shakira, die auf den letzten Metern stark abbaute, und auch die zweite Stute im Feld, Stormy Irland, war ohne Fortune. Sie kam in Front liegend am letzten Sprung zu Fall.

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