Sogar Scheich Mohammed Bin Rashid Al Maktoum (Foto) war am Dienstag vor Ort, als auf der neuen Rennbahn in Meydan die Generalprobe anstand. In bekannter Manier trug man am Persischen Golf zu diesem Abendtermin schon mal dick auf und hatte 16 der weltbesten Jockeys eingeladen, um die Dirtpiste in vier Rennen auf Distanzen zwischen 1200 und 2000 Meter zu testen.
Insgesamt kamen 44 Galopper zum Einsatz. Fazit nach dem Event: Meydan ist gerüstet für den ersten Renntag des Dubai International Racing Carnival (DIRC) am 28. Januar, also in weniger als einer Woche.
„Wir haben heute schon einige der größten Talente des Rennsports auf der Rennbahn gesehen und sind schon jetzt überwältigt von der Rückmeldung, die wir bekommen haben, was die Rennbahn und die neu errichteten Gebäude angeht. Zur offiziellen Eröffnung am nächsten Donnerstag möchten wir der ganzen Welt eine perfekte Rennbahn präsentieren“, sagte Saeed Humaid Al-Tayer, Chief Executive Officer in Meydan.
Godolphin-Jockey Frankie Dettori war ebenso wie die Sattel-Helden Kieren Fallon, Richard Hills, Ted Durcan, Kevin Shea und Pat Smullen vor Ort. Alle gaben teils höchst eindrucksvolle Expertisen der neuen Rennbahn ab.
„Ich bin überwältigt von meinen ersten Eindrücken während der Rennen hier in Meydan. Es ist einfach eine Rennbahn wie von einer anderen Welt“, so der vermeintliche weltbeste Jockey, der schon seit6 Jahren in den Diensten der Scheichs steht.
Auch der siebenfache englische Jockey-Champion Kieren Fallon teilte die Meinung von Dettori, als er sagte: „Meydan Racecourse hat ein tolles Geläuf, das debn Pferden auch in den Bögen einen sehr starken Halt gewährt.“
Allerdings fand der Proberenntag ausschließlich auf der Sandpiste statt, da die Grasnarbe noch nicht wie gewünscht bewachsen ist. Aus diesem Grund werden in Meydan zunächst die Rennen auf Sand in der Überzahl sein. Nicht nur Fallon kann es kaum erwarten, auch Rennen auf Gras zu bestreiten. „Ich habe es bereits auf Sand geliebt, hier zu reiten. Nun kann ich es kaum erwarten, auch auf Gras Rennen zu reiten. Santa Anita hat eine der besten Rennbahnen der Welt. Diese hier genauso gut, wenn nicht besser“, schwärmte Fallon.
Und auch Mike de Kock, südafrikanischer Spitzencoach und seit Jahren beim Dubai International Racing Carnival einer der erfolgreichsten Trainer, war voll des Lobes. „Alle Jockeys haben dem Geläuf ein Kompliment ausgesprochen. Es war eine sehr gute Veranstaltung heute, bei der man einige wichtige Erfahrungen hat sammeln können“, so de Kock.
Es scheint also alles angerichtet zu sein, für eine tolle Eröffnungszeremonie am nächsten Donnerstag, wenn es in Meydan endlich losgeht und dort einige der weltbesten Pferde um Millionen-Preisgelder kämpfen werden. Dank Quijano & Co auch in diesem Jahr wieder mit einem starken deutschen Element.










