Traum-Dollar: Der ‚Soldier‘ nimmt Revanche an Manduro

Das fängt ja gut an, beim diesjährigen Arc-Meeting. Der Prix Dollar, das wichtige Gruppe II-Rennen für die Mitteldistanzler über 2000 Meter, stand ganz im Zeichen zweier Pferde aus deutschem Besitz.

Denn Gestüt Park Wiedingens Soldier Hollow und der Favorit Manduro von Georg Baron von Ulmann, machten dieses Top-Rennen unter sich aus.

Und dabei hatte der Galopper des Jahres 2004, der In the Wings-Sohn Soldier Hollow, das bessere Ende. Nach einem Glanzritt von Olivier Peslier stand für den Schiergen-Schützling der Zielpfosten genau richtig. Denn so schnell Manduro unter Christophe Sounillon auch wurde, die 43:10-Chance Soldier Hollow konnte er nicht mehr ganz ereichen.

Damit nahm dieser, der hinter dem Pacemaker Boris de Deauville unterwegs eine optimale Ausgangsposition hatte, erfolgreich Revanche an Manduro, der ihn vor fast genau einem Jahr im Preis der Deutschen Einheit noch geschlagen hatte.

‚Das ist phantastisch, am Arc-Wochenende ein Rennen zu gewinnen, auch wenn es nur ein Gruppe II-Rennen war. Er ist aktuell besser denn je, Olivier Peslier hat natürlich auch einen Super-Ritt hingelegt. Er könnte nun entweder in den Champion Stakes oder im Premio Roma laufen‘, so ein natürlich überwältigter Helmut von Finck.

Auf Manduro hatte Christophe Soumillon dagegen wie schon im Falle Getaway nicht den besten Ritt seiner Karriere gezeigt, denn in der entscheidenden Phase musste der Belgier den Monsun-Sohn erst von innen auf freie Bahn bringen. Doch auch als Manduro freigekommen war, kam er nicht am Soldaten aus dem Schiergen-Stall vorbei. Dieser wehrte die Angriffe zäh ab und zeigte Manduro, wer die Nummer 1 ist.

Für die deutsche Zweierwette gab es am PMU-Toto 88:10. Dritter in diesem Gruppe II-Rennen wurde der lange führende Boris de Deauville. Der Lando-Sohn Touch of Land wurde dagegen nur Sechster und damit Letzter.

Die deutschen Starter im Rahmenprogramm blieben ohne zählbare Ausbeute. Naxon (W.Baltromei/J.Victoire) wurde in einem Handicap (1600 m, 65.000 Euro) Zehnter, blieb dabei noch vor dem in Besitz von Karin Profft stehenden Night Tango-Bruder Narvik. Und auch Picabos Eagle (W.Baltromei/D.Boeuf) hatte in einem Ausgleich (1600 m, 26.00 Euro) keine Chance.

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