Aus dem irischen National Stud kommt die Nachricht, dass die 20-jährige Prix de l‘ Arc de Triomphe-Siegerin Urban Sea bei Problemen während der Geburt eines hengstfohlens unmittelbar nach der Niederkunft eingegangen ist. Das Fohlen wurde einer Stute zugeführt, die den jungen Hengst sofort annahm.
Urban Sea, die Tochter der Schlenderhanerin Allegretta,kam auf der Marystead Farm im US-amerikansichen Kentucky zur Welt. Ihre Rennlaufbahn bestritt Urban Sea überwiegend in Frankreich, wo sie von Jean Lesbordes für David Tsui trainiert wurde.
Nach Siegen in Listenrennen und Platzierungen auf Gruppe-Ebene, gelang der Miswaki-Tochter vierjährig der erste Gruppe-Treffer, als sie den Prix Exbury gewann. Während des Sommermeetings in Deauville war im Prix Gontout Biron der nächste Gruppe-Treffer fällig.
Erneut auf Gruppe-III-Ebene, aber so richtig dachte eigentlich im Traum niemand daran, dass man in Deauville die spätere Arc-Siegerin zu sehen bekommen hatte.
Zwischen Deauville und dem erstem Oktober-Sonntag 1993 in Longchamp, erhielt Urban Sea eine Pause. Das Ergebnis im wichtigsten Rennen der französischen Turfsaison schockte die Turffans. Die 380:10-Außenseiterin Urban Sea gewann unter Eric Saint-Martin nach einem grandiosen Schlussspurt gegen White Muzzle (550:10) und Opera House (400:10).
Frankreichs Prix du Jockey Club-Sieger Bering war 1995 der erste Partner der Arc-Siegerin, die sich mit dem Gruppe-III-Sieger Urban Ocean gleich erolgreich einführte. Mit der von Lammtarra stammenden Pretty Polly-Stakes-Siegerin und Oaks-Zweiten Melikah war ein Jahr später bereits eine weitere Steigerung fällig. Dann folgten mit Galileo und Black Sam Ballamy zwei Hengste, die zu mehrfachen Gruppe-I-Siegern aufstiegen.











