Marcel Weiß ist Ihr Trainer des Jahres. Zum zweiten Mal in Folge gewinnt der Coach vom Mülheimer Raffelberg den Online Award.
Und das, obwohl er gerade einmal zwei Jahre lang als verantwortlicher Trainer am Diana-Stall tätig ist. Nachdem er 2020 31 Prozent der Stimmen auf sich vereinigen konnte, wählten Sie den 46-Jährigen 2021 mit sensationellen 66 Prozent der Stimmen an die Spitze. Hatte Weiß schon eine hervorragende Premieren-Saison, so legte er im vergangenen Jahr nach. Mehr noch: Er schrieb ein dickes Kapitel deutsche Rennsport-Geschichte, als ihm am 3. Oktober mit dem Auenqueller Adlerflug-Sohn Torquator Tasso der historische Sieg im Qatar Prix de l’Arc de Triomphe gelang.
Weiß ist nach Peter Schiergen, der 2011 mit Danedream gewinnen konnte, und dem 2010 verstorbenen langjährigen Röttgen-Trainer Theo Grieper, der im Jahr 1975 mit Star Appeal siegte, erst der dritte deutsche Coach, dem der Sieg im immer noch renommiertesten Rennen der Welt vergönnt war. Dass Weiß mit dem Auenqueller dazu die 100. Auflage des „Arc“ gewinnen konnte, machte den Triumph noch ein Stück geschichtsträchtiger.
Im vergangenen Jahr verwies Weiß seinen Kollegen Henk Grewe auf den Ehrenplatz. 2021 musste sich der Kölner Trainer, dem mit Sisfahan sein erster Derby-Sieg gelang, mit dem Bronzerang zufriedengeben. Fünf Prozent unserer Leser gaben Grewe Ihre Stimme. Auf dem zweiten Platz folgt hinter Weiß Peter Schiergen mit 13 Prozent. Auch der Asterblüte-Coach hatte mit insgesamt sieben Gruppesiegen ein bärenstarkes Jahr und gewann am Ende des Jahres sein sechstes Trainer-Championat.










