Der Melbourne Cup, das wichtigste Rennen auf dem australischen Kontinent, wird in diesem Jahr mit einem erhöhten Preisgeld gelaufen. 7,3 Millionen Australian Dollar, umgerechnet etwa 4,55 Millionen Euro, werden in dem Gruppe I-Rennen über 3200 Meter, das in diesem Jahr am 6. November auf der Rennbahn Flemington gelaufen wird, ausgeschüttet (zum Langzeitmarkt).
Das erhöhte Preisgeld sorgte auch für eine deutliche Steigerung der Nennungen, denn waren es im vergangenen Jahr „nur“ 140 Pferde, die für das australische Superrennen eingeschrieben wurden, sind es in diesem Jahr 183 Pferde, die für die als Handicap ausgeschriebene Steherprüfung genannt wurden.
Und unter diesen 183 Pferden befinden sich auch zwei in Deutschland trainierte Steher. Es handelt sich dabei um Andreas Wöhlers Neuzugang Torcedor, bei dem klar war, dass der Melbourne Cup, den sein Trainer 2014 mit Protectionist bereits einmal gewinnen konnte, sein Ziel sein würde, und den Ittlinger Sound Check aus dem Quartier von Peter Schiergen, zuletzt Zweiter zu Best Solution im Großen Preis von Berlin.
Unter den 183 genannten Pferden findet man aber weitere bekannte Namen und einige früher in Deutschland trainierte Pferde. Der Ebbesloher Ilwendo oder der klassische Sieger Poetic Dream wurden früher ebenso von Andreas Wöhler trainiert, wie Red Cardinal.
Plein Ciel stand früher bei Karl Demme, Guardini bei Jean-Pierre Carvalho, und der ehemalige Derbyfavorit Shimrano wurde von Paul Harley trainiert. Ein bekannter Name ist auch Tiberian, bei dem Heiko Volz Mitbesitzer ist. Und Ormito, der in Besitz von Australian Bloodstock steht, wurde von Horst-Dieter Beyer gezogen.













