Osterzeit ist Dreijährigenzeit. Auf den verschiedensten Bahnen präsentierten sich am Montag hoffnungsvolle Vertreter des Derby-Jahrgangs, denen die Zukunft gehört. In Köln leitete Schiaparelli, der rechte Bruder des großen Samum, den Renn tag mit einem lockeren Erfolg ein.
Standesgemäß und wie ein echter Steher setzte sich der von Filip Minarik für den Stall Blankenese rainierte Monsun-Sohn mit zwei Längen gegen den lange führenden Trainingsgefährten Nestor sowie Val Rocco mit zwei Längen durch. ‚Er ist noch recht grün, aber auf dem schweren Boden war das schon eine gute Leistung‘, meinte Trainer Peter Schiergen, der die weitere Route noch offen ließ, da es seiner Aussage nach bis Juni keine Siegerennen über den Weg gebe.
Eine Klasseleistung bot auch Eckhard Saurens Saldenblatt (25:10) über die Meile. Sage und schreibe 14 Längen legte der von Andrasch Starke gesteuerte Hengst zwischen sich und die Konkurrenz (Zweiter wurde Pitti Donna vor Sommertag, der im Schlussbogen von der Spitze aus krass weggebrochen war). ‚Er hat eine Nennung im Mehl-Mülhens-Rennen, aber mal sehen, wo wir weitermachen‘, sagte Trainer Mario Hofer.
Ein Derby-Pferd könnte der Sadler´s Wells-Sohn Saddex sein, der in Hannover gegen den Ebbesloher Diophas und Serrato sehr imponierte. Der Hengst des Stalles Avena spielte nur so mit den anderen, zahlte 13:10.
Das Team Peter Rau/Torsten Mundry (Foto) scheint auch mit der Ittlingerin Sexy Lady (22:10), die vor Satisfaction und Let go auf der Neuen Bult leicht nach Hause kam, ein versprechendes Pferd im Stall zu haben.
Hart kämpfen musste der Österreicher Long Fighter (Benjamin Clös/Emmerich Schweigert) gegen Assemblage und Electric Roi bei seinem Münchener Erfolg zur Quote von 88:10.










