Der dreijährige Höny-Hofer Areion-Sohn Palace Prince landete heute einen Überraschungs-Coup im französischen Compiegne auf Listenparkett. Im Prix Ridgway über 2000 Meter kam der Dreijährige aus dem Quartier von Andreas Löwe von Eddy Hardouin streng auf Warten geritten mit guter Schlussattacke auf den zweiten Platz hinter Jean-Claude Rougets Zafiro.
Doch der 283:10 Riesen-Außenseiter hatte Glück und bekam den Listentreffer als Unbeiteiligter am Grünen Tisch von den Stewards geschenkt. Zafiro hatte den drittplatzierten Aga Khan-Hengst Canndal ca. 300 Meter vor dem Ziel grob behindert und wurde hinter diesen gesetzt. Palace Prince hatte bereits vergangenes Jahr die Kölner Zweijährigen-Trophy auf Listenebene gewonnen, doch dieses Jahr auf vermutlich zu kurzer Distanz noch nicht besonders überzeugen können. Der sechste Platz im Mehl-Mülhens-Rennen war trotzdem anständig. Der bislang noch ungeschlagene, ehemalige Favorit fürs französische Derby, Andre Fabres für das Gestüt Ammerland trainierter Grey Lion, wurde als Favorit lediglich Vierter.
Ein Rennen später, im Grand Pix de Compiegne (L.) wurde Pas de deux starker Zweiter über die Distanz von 2000 Meter in einer mit 60.000 Euro dotierten Prüfung für die Älteren. Gewonnen wurde das Rennen von Carlos und Yann Lerners siebenjährigen Annabaa Blue-Sohn Simba. Der Dritte aus dem Iffezheimer Preis der Badischen Unternehmer, Spend the cash, blieb in dem Rennen chancenlos und unplatziert.
Im dritten Rennen der Compiegne-Karte holte sich Sascha Smrczek seinen nächsten Frankreich-Treffer. Stall Rabers Windsea kam in einem mit 52.000 Euro dotierten Tierce-Handicap über die Meile als 234:10 Außenseiter gegen Pokersly und Totxo zum Sieg. Im Sattel saß Eddy Hardouin.











