Auch bei seinem zweiten Start in der Wüste von Meydan hat der von Dr. Andreas Bolte trainierte Fuego Del Amor am Donnerstagabend wieder eine starke Leistung gezeigt. Der Dream Ahead-Sohn war einer von zehn Startern im mit 135.000 Dollar dotierten Mubadala, einem 1400 Meter-Handicap auf der Grasbahn. Den Zielpfosten passierte er schließlich als Fünfter – beim ersten Start war er als Sechster ins Ziel gekommen -, blieb dabei weniger als zwei Längen hinter der Siegerin Beyond Reason. Als Belohnung bekommt Besitzer Michael Reichstein 4.050 Dollar überwiesen.
Und eingangs der Geraden hätte sein Umfeld durchaus auch auf mehr hoffen können, so gut gehend bog der Deutsche in die Zielgerade ein. Reiter Sam Hitchcott, der seinen Partner an der Innenseite zunächst im Mittelfeld postiert hatte, hatte zu diesem Zeitpunkt noch eine Menge Pferd unter sich und schien lange für eine noch bessere Platzierung in Frage zu kommen. Sein Glück probierte das Gespann dann an der Innenkante, was im Nachhinein betrachtet – die Siegerin, ihrerseits bereits auf Gruppe II-Level erfolgreich, hatte deutlich weiter außen auf freier Bahn angegriffen – vielleicht nicht ganz optimal war. Man kann jetzt nicht von einem schlechten Rennverlauf sprechen, im Gegenteil, Fuego Del Amor sparte innen jeden Meter, aber für den Betrachter sah es schon so aus, als wäre es vor allem am Ende ganz schön eng zugegangen. Bei den kleinen Abständen auf allen Plätzen sicher etwas ärgerlich.
Sei es drum…der Starter aus Lengerich hat die hiesigen Interessen wieder stark vertreten und man kann schon jetzt gespannt sein auf seinen nächsten Start, der eventuell an gleicher Stätte schon in zwei Wochen erfolgen könnte. Die Siegerin Beyond Reason, im Stall von Charlie Appleby beheimatet und von William Buick geritten, kam am Ende sicher nach Hause, profitierte sicher aber auch etwas davon, dass Laieth – der Ritt „unseres“ Niederländers Adrie de Vries und im Ziel Zweiter – nicht früh genug auf freie Bahn kam und somit für den Sieg schließlich einen Tick zu spät kam. Rang drei ging am Pfosten an den Toto-Favoriten Tashweeq. Fuego Del Amor war als 41:1-Chance und somit als längster Außenseiter ins Rennen gegangen.












