Ein aus Galoppsportsicht sehr positives Ergebnis brachte am letzten Sonntag (30. Juli) die Ausstrahlung des Kinofilms ‚Seabiscuit – Mit dem Willen zum Erfolg‘ im deutschen Fernsehen: 1,6 Millionen Zuschauer sahen das immerhin 165/126 Minuten lange Hollywood-Epos.
Die Verfilmung der wahren Geschichte des US-Galoppers Seabiscuit wurde von Pro 7 zur besten Sendezeit (20.15-23.00 Uhr) ausgestrahlt und erreichte in Deutschland z. B. in der Altersgruppe der 14-49jährigen den relativ hohen Marktanteil von 10 Prozent.
Der Film (7 Oscar-Nominierungen) war in Deutschland, im Gegensatz zu zahlreichen anderen Ländern, kein Kinoerfolg. Bemühungen, eine Sogwirkung des Streifens durch Ausgabe von Rennbahn-Eintrittskartengutscheinen in den Kinos zu nutzen, hatten deshalb auch nur überschaubaren Erfolg. Um so erfreulicher war nunmehr die Sehbeteiligung im Fernsehen. Die Ausstrahlung des auch auf DVD im Handel erhältlichen Films wurde am nächsten Morgen noch einmal wiederholt.
‚Seabiscuit‘ ist die Geschichte vom Aufstieg eines charismatischen Underdog-Pferdes zum Seriensieger und Nationalhelden, wie sie sich in den 30er Jahren in den USA ereignete. Besonderer Vorzug des Films sind die mit bisher ungekanntem Aufwand und in entsprechender Qualität gedrehten Rennszenen und Stunts. U.a. wirkten diverse amerikanische Topjockeys, selbst Weltklassejockey Gary Stevens, mit.











