Nach dem starken Auftritt von Titurel vor zwei Wochen in Dubai hatte man sich für das Naaqoos Handicap am Donnnerstagabend zu Recht einiges ausgerechnet. Am Ende sprang nach 2200 Metern auf der Tapeta-Piste für den von Manfred Hofer für das Turfsyndikat 2010 und den Stall Steigenberger trainierten Ex-Schlenderhaner Rang vier heraus.
Der Sieg ging nach einem Rennen aus dem Vordertreffen an den klar favorisierten Godolphin-Vertreter Emirates Champion, der sich wie Titurel bei seinem ersten Dubai-Auftritt mit Platz zwei hatte begnügen müssen. Diesmal war gegen den von Saeed bin Suroor trainierten vierjährigen Haafhd-Sohn absolut kein Kraut gewachsen.
Frankie Dettori tauchte mit dem 23:10-Favoriten sofort in vorderer Linie auf, was ein taktisch sehr guter Zug war, denn der von dem Außenseiter Captain Webb vorgelegte Takt war unterwegs nicht allzu hoch. Titurel nahm das Rennen im Mitteltreffen auf, zeigte zu Beginn viel Eifer.
Als es im Scheitel des Schlussbogens mit einem Schlag schneller wurde, konnte sich vorne Captain Webb kurz absetzen. Doch dann hatte Frankie Dettori Emirates Champion auf Touren, worauf der Godolphin-Hengst dann relativ schnell alles klar machte. Monte Alto schob sich ebenfalls noch an Captain Webb vorbei.
Dies gelang dem gut, aber zu spät Tritt fassenden Titurel nicht mehr ganz, rund eine halbe Länge fehlte zu Rang drei. Von einer Enttäuschung darf man sicherlich nicht reden. Dem Dr. Fong-Sohn dürften etwas weitere Wege doch besser liegen, auf jeden Fall entwickelte sich der Rennverlauf bei dem eher verschleppten Tempo nicht nicht zu seinen Gunsten.
Mitbesitzer Albert Steigenberger, der das Rennen live in Dubai verfolgte: ‚Ich denke, Titurel blieb unter Wert geschlagen. Er hatte keine günstige Position, als vorne der Zug mit einem Schlag abgefahren war.‘










