Titelverteidiger Lucky Strike: Wieder im Rampenlicht?

Am Sonntag könnte Lucky Strike (Foto) noch einmal ins Rampenlicht treten, wenn es darum geht, den Vorjahresieg im pferdewetten.de-Preis in Hannover zu wiederholen. 50 000 Euro stehen über der 1300-Meter-Prüfung, die mit sechs Pferden nur ein etwas übersichtliches Feld gefunden hat.

Für Lucky Strike sieht es zumindest auf den ersten Blick nicht schlecht aus, denn die fünf Gegner sind zumindest nach dem Rating mit ihm nicht in einem Atemzug zu nennen. Doch haben die letzten Starts gezeigt, dass er nicht mehr so ganz über die Frische des Vorjahres zu verfügen scheint.

Hans-Jürgen Gröschel sattelt Lord Areion (Filip Minarik), und er hofft natürlich wie die anderen Konkurrenten auch, dass er den Favoriten etwas ärgern kann. Etwas durchlässiges Geläuf wäre für seinen Schützling nicht verkehrt, auch nicht für Marabout Directa (Andreas Helfenbein).

Einen deutlichen Sprung muss Austriaco (Stanley Chin) machen, wobei Trainer Ralf Suerland in erster Linie die Distanz als Fragezeichen ansieht.

Immer stärker in den Blickpunkt ist in den vergangenen Monaten Shinko’s Best (Marc Timpelan) gerückt, der in diesem Jahr schon einige lukrative Platzgelder einheimsen konnte, was auch diesmal gelingen sollte. In München war er jüngst vor Austrian (Wladimir Panow), dem ein Jahr älteren Bruder von Austriaco, das sollte erneut der Fall sein.

Zweiter wichtiger Programmpunkt auf der Neuen Bult ist das BBAG Auktionsrennen, das unter dem Titel Grosser Preis der Mercedes-Benz Niederlassung Hannover gelaufen wird. Drei Wochen nach dem Derby treten wieder Pferde an, die auch dort am Start waren, Katalog (Alexander Pietsch) und Sadler’s Star (Filip Minarik), wobei der Einsatz des Letzreren so klar wohl noch nicht ist. „Er ist nach England verlauft worden“, erklärte Trainer Hans-Jürgen Gröschel, „ich weiß gar nicht, ob er überhaupt läuft.“

Es ist ein Mammutrenntag in Hannover geworden, denn bereits um 12.30 Uhr wird das Elf-Rennen-Programm starten. Als Begründung wurde vergangene Woche veröffentlicht, dass Vorstand und Sponsoren, allesamt stark in den Fussball involviert, zwingend zum Bundesliga-Spiel zwischen Hannover 96 und Werder Bremen (Anpfiff 17 Uhr) im Stadion sein müssten.

Um den Stammbesuchern, die sich erst gegen 14 Uhr auf der Bahn einfinden würden, das normale Programm zu bieten, hat man gleich noch drei Rennen zusätzlich ausgeschrieben.

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