Theo gegen die Älteren im Großen Preis der Wirtschaft

Zum 31. Mal wird am Sonntag in Dortmund der zur Gruppe III zählende Große Preis der Wirtschaft (55.000 Euro) über 1750 Meter entschieden (zum Langzeitmarkt). Mit dem von Jens Hirschberger trainierten Wild Chief (Maxim Pecheur) und Potemkin (Eduardo Pedroza) aus dem Quartier von Andreas Wöhler sind auch die beiden Sieger der vergangenen Jahre am Start. Hinzu kommt mit Potemkins Trainingsgefährten Cashman (Marc Lerner) auch der runner up von 2017. Insgesamt werden elf Pferde versuchen das Grupperennen zu gewinnen. 

Aus dem genannten Trio hat der Doyen-Sohn Wild Chief in diesem Jahr schon ganz andere Aufgaben gestellt bekommen. So kam der Sieger von 2017 schon im Prix Ganay und im Prix d’Ispahan – beide Male auf Top-Level – an den Start. Beide Male lief er als Fünfter respektive Sechster nicht verkehrt, hatte aber auch beide Male keine Siegchance. Die Route, die man mit dem mittlerweile Siebenjährigen eingeschlagen hat, ist jene aus der Saison 2016, als der „Chief“ im Großen Preis der Wirtschaft Fünfter wurde. Im vergangenen Jahr ging man über zwei Listenrennen nach Dortmund. Das Ergebnis ist bekannt.

Wild Chief gilt als zweiter Favorit hinter Jean-Pierre Carvalhos vierfachen Gruppesieger Palace Prince, der zuletzt in der Badener Meile als Dritter hinter dem Briten Stormy Antarctic als Saisondebütant ein starkes Rennen lief. Der Areion-Sohn, der von seinem neuen Trainingsgefährten Diplomat (Michael Cadeddu) begleitet wird, hatte hier in Dortmund im vergangenen Jahr als Siebter keine Möglichkeiten, doch sollte er an diesem Sonntag unter Filip Minarik nach dem guten Saisondebüt erste Chancen haben. Der einzige Dreijährige im Feld ist Waldemar Hicksts Theo, der unter Marco Casamento aufcantern wird. Auch er wird am Wettmarkt durchaus beachtet. Nachgenannt wurde Navaro Girl (Andrasch Starke) aus dem Quartier von Peter Schiergen. Der Trainer kann am Sonntag seinen fünften Sieg in diesem Rennen feiern. Die letzte Form der vierjährigen Holy Roman Emperor-Tochter  – ein dritter Platz im Prix Corrida der Gruppe II – kann sich dabei durchaus sehen lassen und berechtigt sie zu guten Chancen. Komplettiert wird das Feld durch Degas (Markus Klug/Adrie de Vries), Fulminato (Andreas Suborics/Andre Best), Be My Sheriff (Mirek Rulec/Stephen Hellyn) und Savile Row (Erika Mäder/Koen Clijmans).

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