Der Sieg im 3. Henkel-Schimmelderby, das am Samstag im Krefelder Stadtwald gelaufen wurde, ging erstmals ins Ausland. Genauer gesagt nach Dänemark, wo Lars Kelp den Act One-Sohn Shareholder trainiert. Der Dreijährige setzte sich unter Terry Hellier gegen Carte Sauvage und Lilia durch, für den Kölner Jockey war es der 1100. Sieg.
Es triumphierten am Ende also die Außenseiter, denn Chiron und N’oubliez jamais, die nach Rechnung am stärksten empfohlenen Pferde, waren im Einlauf schon bald von der Bildfläche verschwunden, und auch der hochgehandelte Inambari stand seinen Angriff nicht durch, wurde schließlich nur Vierter.
Andrasch Starke machte einmal mehr zwei wichtige Punkte im Championatskampf, siegte mit dem Asterblüte-Zweijährigen Dawn Dew und gewann auch noch einen Ausgleich IV mit Negroni, was für deren Trainerin Erika Mäder ein ganz besonderer Erfolg war, denn erstmals war die Krefelder Trainerin nach ihrem schweren Unfall (den ausgerechnet Negroni verursacht hatte) wieder auf der Bahn zu Gast.
Das Jagdrennen, das gleichzeitig auch das letzte Rennen der Saison 2007 im Krefelder Stadtwald war, ging an Desert Ghost aus dem Stall von Johann Nienstädt, der Marcelino (Trainer Heinrich Nienstädt) auf Platz zwei verweisen konnte.












