Am 4. Februar beginnt im Schweizerischen St. Moritz das drei Renntage umfassende White Turf-Meeting. Die Aufbauarbeiten rund um das Festival haben bereits begonnen. Erstmals kommt in diesem Jahr eine technische Neuerung zum Einsatz.
„An den drei Rennsonntagen werden zusätzlich zu den bestehenden Sicherheitsvorkehrungen neue technische Messverfahren zum Einsatz kommen, um die klimatischen Auswirkungen auf den Zustand der Rennbahn besser in Echtzeit evaluieren zu können“, heißt es von offizieller Seite. „Das Konzept hat die St. Moritzer See-Infra AG in Zusammenarbeit mit dem Ingenieurbüro AF Toscano AG und dem Glaziologen Dr. Felix Keller von der Academia Engiadina sowie dem Pat. Ing. Geometer Bernd Hartmann von der Geo Grischa AG erarbeitet.“
Mittels einer Wärmebild-Kamera, die an einer Drohne befestigt ist, lässt sich nun in Echtzeit erkennen, an welchen Stellen des Geläufs möglicherweise Wasser in die Schicht zwischen dem Eis und der Schneedecke hochgestiegen ist. „Diese zeitnahen Messresultate werden uns dann als Grundlage für die Abnahme der Rennbahn vor den Rennen dienen“, so die White Turf Racing Verantwortliche Annina Widmer.












