Sieht man einmal vom großen Araberrennen ab, dann gehen am Samstag sechs Mega-Rennen in Dubai über die Bühne. Zum letzten Mal auf dem Kurs in Nad Al Sheba, in dessen unmittelbarer Naehe die Super-Anlage Meydan gebaut wird. Um 14.40 Uhr deutscher Zeit am Samstag macht die Godolphin Mile (1 Mio. Dollar, 1600 m) den Anfang.
Hier deutet vieles auf einen Godolphin-Triumph hin: Two Step Salsa und Gayego gelten als Favoriten, beide imponierten bei ihren kürzlichen Auftritten auf diesem Kurs.
Um 2 Millionen Dollar geht es im UAE Derby (1800 m), in dem Desert Party aus dem Godolphin-Team (Foto von Frankie Dettori) nach seinen beeindruckenden Carnival-Siegen das Mass aller Dinge sein sollte. Mit Regal Ransom und Jose Adan hat man noch weitere Eisen im Feuer.
Im Golden Shaheen (2 Mio. Dollar, 1200 m) wollen die Amerikaner ihren großen Rekord weiter ausbauen, und mit der Superstute Indian Blessing, deren Schlussarbeit sich Trainer Bob Baffert per Video-Link in die USA überspielen liess, stehen die Chancen auch gegen Abbaye-Sieger Marchand d‘ Or sehr günstig fuer die Favoritin.
Das Duty Free (5 Mio. Dollar, 1777 m) hat es in sich, denn hier könnte die Besetzung kaum besser sein. Favorit ist der Foret-Sieger Paco Boy, aber auch die im Vorjahr hier schon stark in Erscheinung getretenen Jay Peg, Archipenko und Vodka, sowie der Ex-Franzose Balius, der aus langer Verletzungspause kommende Creachadoir, die deutsche Zucht-Hoffnung Lady Marian, Breeders‘ Cup-Hero Kip Deville sowie die Aufsteiger Presvis und Gladiatorus gehören zu den Assen im 16er-Feld.
Nicht minder stark präsentiert sich das 15er-Aufgebot im Sheema Classic (5 Mio. Dollar, 2400 m), in dem unser Quijano es vor allem mit Hong Kong Vase-Sieger Doctor Dino, Purple Moon, dem Arc-Zweiten Youmzain und seiner Bezwingerin Front House zu tun bekommt. Aber auch der Kazzia-Nachkomme Eastern Anthem gibt sich die Ehre. Lesen Sie auch den Extra-Text zum World Cup am Samstagmorgen.











