Tag der Duelle auf der Mannheimer Galopprennbahn

Nachdem der Badische Rennverein Mannheim-Seckenheim mit einer Flut von Nennungen für das Saisonfinale am Sonntag überschüttet wurde, sind letztendlich dann nur acht der geplanten sieben Rennen zustande gekommen. Hauptereignis ist der Preis der B.A.U. Bauträger-gesellschaft mH, ein mit 6.000 Euro dotierter Ausgleich III über 1900 Meter.

Zehn Pferde sollen für diese Prüfung in die Startboxen einrücken und der Favorit unter diesen Kandidaten könnte mit Auenritter aus dem Quartier von Christof Schleppi gestellt werden. Auenritter brachte sich zuletzt mit einem dritten Platz in Saarbrücken in das Gespräch und wird wie schon zuletzt wieder von Dennis Schiergen geritten werden, der mit 35 Saisonsiegen zwar praktisch schon als Amateuerchampion 2011 feststeht, aber auch jede Gelegenheit wahrnimmt, um weitere Punkte auf sein Konto zu bringen.

Mit seinen Vorleistungen gefallen konnte auch Twin Star aus dem Stall von Uwe Schwinn, der auf die Reitkünste von Andrea Glomba vertraut. Twin Star setzte sich zuletzt mit einem fünften Platz in einem stark besetzten Handicap in Baden-Baden in Szene, musste sich zuvor nur mit dem berühmten „Schnurrbarthaar“ in Frankfurt geschlagen geben, so dass der Sechsjährige einen vollen Erfolg mehr als verdient hätte.

Mit einer guten Form schickt auch Axel Kleinkorres Mariston (C. Müller) nach Mannheim, während die von Andreas Wöhler für dieses Rennen vorgesehene Ittlingerin Startissima (M. Seidl) sich steigern muss, wenn sie im Vordertreffen mitmischen will.
Als sensationell ist die Saison von Nasibow zu beschreiben. Christian Peterschmitt betreut den inzwischen Siebenjährigen, der im Preis der Handwerker der B.A.U. GmbH an den Ablauf kommt. Vier seiner bisher absolvierten sechs Jahresstarts konnte Nasibow gewinnen, zwei Mal kam der Silvano-Sohn als Dritter über die Linie.

Seine Siegesserie soll Nasibow natürlich fortsetzen, Dennis Schiergen wurde für dieses Vorhaben als Reiter gebucht. Ein Spaziergang wird es vermutlich für Nasibow (Foto) in dieser Prüfung nicht werden. Christian von der Recke hat für diese Prüfung nämlich auch First Stream vorgesehen. Auf den Ex-Ittlinger traf Nasibow bei seinem letzten Start, konnte diesen gerade noch mit einer Nase auf den zweiten Platz verweisen. Die beiden erneuern in Mannheim ihr Duell, auf den Ausgang darf man gespannt sein.

Wie stets kommen in Mannheim auch die Freunde des Hindernissports zu ihrem Recht. Der Preis der Radovan Consulting GmbH wird über die schweren Sprünge ausgetragen und führt über 3600 Meter. In dieser Prüfung ist das Quartier von Elfi Schnakenberg mit Alanco (C. Chan) und Schwalm (V. Korytar) vertreten, wobei Alanco eigentlich das zu schlagende Pferd ist. Aber auch Alanco trifft in Mannheim auf einen Gegner, mit dem er zuletzt direkt die Klingen kreuzte. Dies ist Fast Fighter, der in Bremen als 115:10 Außenseiter Alanco zuletzt in sicherem Stil niederrang.

Ob die Leistung von Fast Fighter (B. Klein), den Torsten Trantel auf seine Rennen vorbereitet, lediglich ein Zufallstreffer war oder ob hier ein neuer Könner über die Sprünge heranreift, wird der Preis der Radovan Consulting GmbH zeigen.

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