Tag 1 in St. Moritz: Keine deutschen Siege zu verzeichnen

Der Auftakt zu den Rennen auf dem zugefrorenen Moritzsee stand am Sonntag an und mit dabei auch traditionell eine ganze Heerschaar an deutschen Pferden. Doch nach den sechs Schnee-Prüfungen gab es leider keinen deutschen Volltreffer zu verzeichnen. Dennoch hielten sich die deutschen Vierbeiner tapfer, erreichten teilweise tolle Platzierungen.

So wie Florentiner (E. Pedroza) im einleitenden GP Handels- & Gewerbeverein St.Moritz (1300 Meter, 20.000 Franken). Der neunjährige Waky Nao-Sohn belegte Platz drei hinter Lodano (S. Drowne) und Rushing River (Am. N. Friberg), womit sich Coach Andreas Trybuhl zufrieden zeigte.

‚Florentiner hat sich hier gut in Form präsentiert, das war gut. Er wird auch am letzten Renntag nochmal im Sprint starten‘, so der Trainer des Weiherwiesen-Wallachs.

Der vom Gestüt Wittekindshof gezogene Le Big wurde unter Filip Minarik hier Vierter, er steht jetzt bei Philipp Schärer im Training.

Das Skijöring über 2700 Meter und mit 15.000 Franken dotiert gewann der ehedem von Christian von der Recke trainierte Bergonzi (auch 2011 im Skijöring am GP-Tag siegreich). Mit Steuermann Fadri Casty siegte er gegen Weipert (Eric Bottlang), der erst vor kurzem den Stall von Hans Blume verließ. Den dritten Platz sicherte sich Bagmati (Am. Y. von Ballmoos).

Mombasa (Adrian von Gunten) drehte hier vor dem Start für Trainer Peter Schiergen eine Extrarunde und lief in der Folge noch gut genug, endete als Vierte und sol beim nächsten Renntag erneut im Skijöring antreten.

Rubacuori (Stefan Roth), Distinctive Image (Franco Moro) und Warstein (Alexander Gubser) hatten nichts mit dem Siegentscheid zu tun.

Earl of Winds (Stéphane Laurent, Siegquote 190:10) machte bereits im dritten Galopprennen den zweiten Schärer-Sieg perfekt, als er im GP Guardaval Immobilien (1800 Meter, 20.000 Franken) die Oberhand behielt und den aktuellen GP-Sieger Winterwind (G. Bocskai) sowie den englischen Gast The Bells O Peover (F. Norton) auf die Plätze verwies.

Close to Heaven trat hier für Andreas Trybuhl und das Gestüt Weiherwiesen an, landetet jedoch nicht in der Platzierung. Auch er wird wieder in St. Moritz antreten.

John Hillis‘ Lignon’s Hero (E. Pedroza) besaß im Finale des Meilenrennens (GP American Airlines, 15.000 Frranken) nicht die größten Möglichkeiten und blieb unplatziert. Hier gewann Ziking (F. Spanu) erneut für Trainer Schärer, dieses Mal zeichnete jedoch Andreas Schärer als Betreuer verantwortlich. Devineur (Miguel Lopez) wurde Zweiter und Sweet Venture (Robert Havlin) Dritter.

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