Am Sonntag feiert man in Frauenfeld ein Jubiläum. Zum 30. Mal findet das mit 100.000 Franken dotierte Davidoff – 30. Swiss Derby statt. Zehn Kandidaten aus vier Ländern begeben sich in diesem PMU-Rennen auf die 2.400 Meter-Strecke, darunter drei Derby-Kandidaten auch aus deutschen Ställen.
Während Mr. Jinx (Werner Hefter/ Jean Michel Breux), der mit Platzierungen aus der französischen Provinz ebenso als Aussenseiter anreist wie der von Andreas Trybuhl für das Gestüt Weiherwiesen trainierte Runaway (Toni Castanheira), gebührt dem Ittlinger Langley ein deutlicher Hinweis.
Andreas Wöhler (Foto) schickt nicht nur seinen Stalljockey Eduardo Pedroza in die Schweiz, der Dreijährige genießt auch weiterhin einen ausgezeichneten Ruf, auch wenn in den beiden Gruppe-Rennen zuletzt als Pacemaker eingesetzt worden ist. Bezwingen muss er vor allen Dingen den von Andre Fabre aus Chantilly entsandten Brigantin als Sohn von Banyumanik-Halbschwester Banyu Dewi, der als ausgewiesener Steher mit der Distanz keinerlei Probleme haben sollte und nach Klasse das zu schlagende Pferd sein sollte.
Jockey Maxime Guyon gelingt zur Zeit alles, er siegte sogar jüngst mit Byword in den Prince of Wales‘s Stakes in Royal Ascot. Christophe Lemaire wurde für die Ungarin Letty verpflichtet, der vielleicht ein letzter Schuss Klasse zu fehlen mag, die aber vor allen Dingen Härte verkörpert.
Ein in der Schweiz trainierter Lando-Sohn mit Namen Leiloken (Christina Bucher/Sebastien Maillot) hat mit einem zweiten Rang in einer Quinte-Prüfung in Saint-Cloud gezeigt, das mit ihm zu rechnen ist. Weitere Schweizer Chancen liegen bei dem Frühjahrspreis-Sieger Halling River (Miroslav Weiss/Robert Havlin) und Caunton Beck (Carmen Bocskai/Frederic Spanu)










