Superplex bezwingt Wunder im Herbstpreis

Mit dem J.J. Darboven Herbstpreis 2014 stand zum Dresdner Saisonfinale noch einmal ein echter Höhepunkt auf der Karte. Gleich vier Gruppe-Sieger tummelten sich in dem zehnköpfigen Feld. In der Favoritenposition für das mit 25.000 Euro dotierte Listenrennen sah man nicht unerwartet die Siegerin des Prix Chloe und Fünfte der „Diana“, Gestüt Görlsdorfs Wunder, die in Seidnitz ihr Comeback gab und ein sehr gutes Rennen ablieferte, auch wenn gegen Superplex (45:10), der eingangs der Zielgeraden die Führung einnahm, an diesem Mittwoch kein ankommen war (Video ansehen)’>Zum Video).

Wunder kam unter Andrasch Starke spät, dafür aber mit viel Schwung in die Partie, nachdem sie sich lange im Feld versteckte, im Schlussbogen jedoch bereits Boden gutmachen konnte. Doch vorne ließ der Schützling von Waldemar Hickst, ein Multiplex-Sohn, nicht nach, legte immer wieder zu und gewann unter Alexander Pietsch an den äußeren Rails schließlich sicher mit einer halben Länge. Hinter Wunder wurde der Winterfavorit des Vorjahres, Born To Run, Dritter. Der vierte Gruppe-Sieger im Feld war der von Hans-Albert Blume trainierte Runaway, der am Ende Siebter wurde.

Wichtiger als der Sieg Wunders ist für das Gestüt Görlsdorf mit Sicherheit die Tatsache, dass es mit dem zweiten Platz von Wunder und Rang drei durch Born To Run die Führung im Züchterchampionat übernommen haben, nachdem der Zweijährige Space Cowboy (70:10) früher am Tag bereits für das Gestüt aus der Uckermark punkten konnte (siehe Extratext).

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