So ein Pferd wünscht sich wohl jeder kleine Besitzer. Die im Besitz von Philip Kelly und anderen stehende Noverre-Tochter Kinrara (Foto) kennt nur noch gute Leistungen. Am Samstag gewann die von Markus Klug trainierte Fünfjährige im Krefelder Stadtwald bereits ihr drittes Rennen in dieser Saison, als sie im Ausgleich III (2200 m) erfolgreich war.
Damit war die treue Stute, die wieder einmal von Rebecca Danz geritten wurde, bei ihren letzten acht Starts nie schlechter als Zweite. In einem langen Finish hatte es Kinrara, die vor dieser Saison sogar noch sieglos war, gegen die Ammerländer Dreijährige Aosta Spring das bessere Ende. 67:10 gab es auf den Sieg der Stute. ‚Sie hat wirklich eine Super-Saison, jetzt gewinnt sie sogar schon auf eigentlich zu weitem Weg‘, so Trainer Markus Klug nach dem Sieg der Stute.
Wesentlich mehr Geld am Toto gab es nach dem zweiten Ausgleich III, der über 1300 Meter führte, auf die Siegerin, denn mit der von Hans Walter Hiller trainierten Silberlinde (Ester Ruth Weißmeier) hatten nur die wenigsten Wetter gerechnet, denn nach ihrem Sieg über Spirit Doll und Sharp Bullet gab es 204:10 am Totalisator.
Einen erfolgreichen Einstand gab der von Christian von der Recke trainierte England-Import Oasis Knight (Sabrina Wandt) im ersten Rennen des Tages. Der Wallach des Stalles Chevalex, den sein Trainer in England für 7.500 Pfund aus dem Stall von Nicky Henderson erworben hatte, setzte sich Start-Ziel gegen den favorisierten Captain Camelot und Ticoz durch.
Viel Theater gab es vor dem dritten Rennen. Nachdem die Mitfavoritin Tisla in der Startbox in Panik geraten war, wurde sie zurückgezogen. Und auch die von Erika Mäder trainierte Lokalmatadorin Zahra sorgte am Start für einige Aufregeung. Zunächst war sie nur schwer in die Box zu bekommen, dann durchbrach sie diese.
Quasi mit dem letzten Versuch ging die Shirocco-Tochter dann hinein und im Rennen war sie völlig überlegene Ware, kam gegen Sarkando und Ishan nie in Gefahr.
Das einzige Dreijährigenrennen des Tages entschied ganz überlegen die von Waldemar Hickst trainierte Belle Krisando unter Alexander Pietsch gegen Gypsy Ballad und Miss Lonely Heart für sich.
Das Jagdrennen ging an den von Pavel Vovcenko trainierten Mister Moon, der bereits am vergangenen Sonntag in Mannheim ein ähnliches Rennen gewonnen hatte, und unter Cevin Chan somit innerhalb von einer Woche zweimal erfolgreich war. Der eigentlich favorisierte Briodolf musste kurzfristig zurückgezogen werden, da auf dem Weg zum Start die Zügel gerissen waren.
Im Araberrennen siegte der von Marian Falk Weißmeier gerittene Fanal El Samawi, womit er zu seinem vierten Sieg in Folge kam. Mit einer Quote von 157:10 wurde der Hengst bei seinem Sieg über Shrek OA und Senna OA aber sträflich unterschätzt.
Einziger Aktiver, der zwei Rennen gewann, war Andre Best, der sich mit Ostpol und Avow zwei Ausgleiche IV schnappte. Der Umsatz betrug nach den neun Rennen 121.377,12 Euro, wobei die drei Rückzahler dem Veranstalter natürlich schon etwas weh taten. Der Besuch war gut, allerdings gab es etwa zur Mitte des Programms einen kräftigen Regenschauer.










