Super-Vorstellung: US-Star Curlin ’schont’die Gegner

Wenn schon die Generalprobe so überzeugend ausfällt, wie soll dann erst die Aufführung und damit der Dubai World Cup werden? Denn das, was der vierjährige Curlin (Foto), dieser Smart Strike-Sohn aus der Sheriff’s Deputy, in der Jaguar Trophy (175.000 Dollar) über 2000 Meter auf der Dirt-Bahn in Nad Al Sheba zeigte, war schlicht überragend und lässt erahnen, weshalb die Amerikaner den Hengst zu ihrem „Pferd des Jahres 2007“ gewählt haben.

Heiß ersehnt hatte man das Jahresdebut des zuletzt in Oktober vergangenen Jahres in Monmouth Park gestarteten Curlin, der schon damals im Breeders‘ Cup Classic hochkarätige Konkurrenz hinter sich gelassen hatte und als Lohn dafür mit einer Gewinnsumme von 5.102.800 Dollar in die wohlverdiente Winterpause gegangen war.

Sein diesjähriger Erstauftritt bedeutete das bisherige Highlight im Dubai Carnival 2008 und ein Vorgeschmack auf das, was die Besucher am 29. März erwartet, wenn das große Finale mit dem Dubai World Cup im Mittelpunkt über die Bühne geht. Eines ist auf jeden Fall sicher; es muss ein Super-Pferd sein, das Curlin schlagen will.

Obwohl sieben Kilos mehr tragend als die fünf Gegner, stand der Hengst, auf den alle Augen sich richteten, über dem Feld. Jockey Robby Albarado machte es Curlin, der erst als Dreijähriger seine Rennkarriere begonnen hatte, so einfach wie nur möglich und kam nach einem Rennen aus dem Vordertreffen zu dem von allen erwarteten Sieg.

Ohne eine Hand von den Zügeln zu nehmen, brachte der amerikanische Jockey seinen Star, der am Toto 13:10 stand, über die Strecke und verfuhr äußerst gnädig mit den Gegnern. Hätte er nur einmal Curlin gefordert, wäre der Vorsprung mit Sicherheit auf zahlreiche Längen angewachsen.

So war der zweite Platz, den Familiar Territory gegen Jet Express und Arqaam erreichte, das Optimum für den Schützling von Saeed bin Suroor. Trainer Steve Asmussen, der unlängst seinen 4.000 Sieger gestellt hatte, durfte nach dem Rennen zu Recht strahlen und Optimismus hinsichtlich des 29. März verbreiten, denn mit Curlin hat er einen Ausnahmepferd im Stall, das nicht umsonst mit seiner Marke von 129 das am höchsten eingeschätzrte Pferd der Welt auf Dirt ist.

Dieses Rating ist das höchste, das seit den Tagen eines Cigars, des ersten Wiorld-Cup-Siegers, ein Pferd während des Dubai Carnivals an den Start brachte.

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