Wie eigentlich allgemein erwartet, hat der vom Gestüt Ammerland gezogene Hurri-cane Run (Foto) die höchste Marke aller Jahrgänge und Distanzen in der International Classification erhalten. Zu diesem Fazit kam die World Thoroughbred Racehorse Rankings Conference, die im Anschluss an die HK-Internationals in der ehemaligen britischen Kronkolonie tagte.
Aber nicht nur dank Hurricane Run, auch der von Baron Georg Ullmann gezogene und in seinen Farben im Breeders’ Cup Turf erfolgreiche Shirocco wurde folgerichtig auf einem Spitzenplatz im weltweiten Ranking postiert.
Während Hurricane Run mit einem Ranking von 130 die Hitliste anführt, bekam Shirocco eine 125er Marke, wusste seine Einschätzung aus dem Vorjahr zu steigern.
Mit einem Rating von 130 ist Hurricane, der im Prix de l‘ Arc de Triomphe in den Farben von Michael Tabor und Partner zum Zuge gekommen war, nun in der Tat der weltweit am höchsten eingeschätzte Galopper.
In Ammerländer Couleur hatte der von Andre Fabre in Chantilly trainierte Montjeu-Sohn das Irish Derby (Foto) gewonnen, war zuvor im Prix du Jockey Club auf zu kurzer Distanz (2100 m) knapp an Shamardal gescheitert.
Mit einem Rating von 130 wurde er klar über den Arc-Sieger von 2004, Stall Niarchos Bago (126), eingestuft. Die absolute Höchstmarke hatte im letzten Jahr Breeders’ Cup Classic-Sieger Ghostzapper bekommen, hatte wie nun Hurricane Run ein Rating von 130 erhalten.
Und dieser Ghostzapper wurde mit einem Rating von 128 jetzt bei den vierjährigen und älteren Pferden am höchsten eingestuft. Gefolgt von King George-Sieger Azamour und Westerner, der im Arc auf Platz zwei kam. Beide erhielten 126.
Der zweifache Gruppe-I-Sieger George Washington aus dem irischen Ballydoyle-Quartier von Aidan O‘ Brien hat bei den Zweijährigen mit einem Rating von 124 die höchste Einstufung erhalten. Auch bei den zweijährigen Stuten steht die irische Nobeladresse durch Rumplestiltskin (116) an erster Stelle.











